China finanziert Projekte in Tunesien.

China vergab 2016 Kredite in Höhe von 55 Milliarden US-Dollar an Afrika.

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China finanziert Projekte in Tunesien.
China finanziert Projekte in Tunesien.

Die chinesische Entwicklungsbank finanziert Projekte in Tunesien.

Tunis – Der tunesische Bankenverband und die chinesische Entwicklungsbank unterzeichneten ein Abkommen, dass das Engagement Chinas regeln soll.

Bei einem Treffen in Tunis unterzeichnete der Vorsitzende des tunesischen Bankenverbandes (APTBEF) Ahmed El Karm das Abkommen. Als Vertreter Chinas und Vorsitzender eine hochrangigen Delegation der China Development Bank (CDB) unterzeichnete Qing Xuxiang.

Finanzierung von Großprojekten des Staates und Entwicklungen von KMUs

Die chinesische Entwicklungsbank stellt dem tunesischen Bankensektor einen Kreditrahmen zur Verfügung. Wie hoch der Kreditrahmen ist wurde nicht bekannt. Die tunesischen Banken bekommen durch das Abkommen die Möglichkeit Projekte in Tunesien zu finanzieren. Dabei hat man sich darauf verständigt, dass die Kreditlinie zum einen für Großprojekte im Umfeld der Infrastrukturentwicklung eingesetzt wird. Zum anderen geht es um die Unterstützung von Konzernen sowie „Kleinen und mittelständigen Unternehmen“ KMUs in Tunesien, die zur Stütze der Wirtschaft werden sollen.

China vergab 2016 Kredite in Höhe von 55 Milliarden US-Dollar an Afrika.

Bei dem Treffen informierte der chinesische Vertreter darüber, dass China sich seit Jahren in ganz Afrika engagiert. Alleine im Jahr 2016 soll China nach eigenen Angaben ca. 55 Milliarden Dollar an Krediten an 43 afrikanische Ländern vergeben haben. China agiert bei seinem Engagement in Afrika mit einer einfachen Strategie. Investitionen in die Afrikanischen Länder dienen der Sicherung von Rohstoffen für die eigene Wirtschaft. Gleichzeitig entwickelt China damit die Absatzmärkte der Zukunft. Ein entwickeltes Afrika bedeutet neben Europa und den USA einen weiteren Absatzmarkt für die heimische Produktion und Produkte. Aber China geht in seiner Planung noch weiter. Für den Schutz der eigenen Handelswege und Produktionskapazitäten werden in Afrika, wie auch an anderen Teilen der Welt, Handels- und Produktionsstützpunkte aufgebaut.

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