Marokko – Crédit Agricole steigert Gewinn.

Bilanzsumme erstmalig über 100 Mrd. MAD.

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Agricole
Marokkanische Landwirtschaftsbank - Crédit Agricole

Bilanzsumme erstmalig über 100 Mrd. MAD.

Casablanca – Es scheint so, als wäre nicht nur die Markenfarbe der marokkanischen Landwirtschaftsbank Crédit Agricole grün, sondern auch alle Geschäftssignale scheinen im grünen Bereich zu sein. In einer Pressemitteilung veröffentlichte die marokkanische Bank ihre Finanzergebnisse für das Jahr 2018. Bei der jährlichen Bilanzsumme überschritt das Finanzinstitut erstmalig die symbolische Marke von 100 Mrd. marokkanische Dirham (MAD). Die Bilanzsumme erreichte 2018 107 Mrd. MAD bzw. 9,87 Mrd. €, was einem Anstieg von 10% gegenüber 2017 (97 Mrd. MAD) entspricht. Der Netto-Bankgewinn ist seit Dezember 2017 um 40 Millionen MAD gestiegen und erreichte Ende 2018 3,97 Milliarden MAD.

Crédit Agricole wichtigster Geldgeber für Marokkos „Grünen Plan“

Seit der Einführung des marokkanischen „Grünen Plan“ im Jahr 2009 hat die Crédit Agricole ca. 55 Mrd. MAD für diesen bereitgestellt. In den ersten vier Jahren der Umsetzung wurden zunächst ca. 25 Mrd. MAD mobilisiert. Die restlichen 30 Mrd. MAD wurden in der zweiten Phase des Plans investiert. Diese Investitionen wirkten sich nach Angaben der Bank positiv auf das Einkommen der Landwirte aus, indem sie halfen, zahlreiche Agrarprojekte umzusetzen.

Im Agrar- und Ernährungssektor finanzierte die Bank hauptsächlich die Sektoren „Getreide und Hülsenfrüchte“ (37%), „Obst und Gemüse“ (33%) sowie „rotes Fleisch, Milch und Geflügel“ (33%).

Bank hauptsächlich im Staatsbesitz.

Die marokkanische Landwirtschaftsbank befindet sich hauptsächlich im Staatsbesitz. Der marokkanische Staat hält ca. 75,17% der Anteile. Weitere Anteilseigner sind die Mutuelle Agricole Marocaine D’Assurances (M.A.M.D.A.) mit 7,41%, die MCMA mit ebenfalls 7,41% und der Pensionsfond Caisse de dépôt et de gestion mit 10%.

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