Algerien – Einreiseverbot in die EU

EU bewertet regelmäßig die Coronavirus Risikosituation in sog. Drittländern.

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Algerien
Flagge Algerien

Menschen aus Algerien dürfen nicht mehr in die Europäische Union EU einreise.

Brüssel – Alle zwei Wochen prüft die europäische Kommission, im Zusammenhang mit der Coronavirus – Pandemie, die Situation in sogenannten Drittländern. Die epidemiologische Lage im Kampf gegen COVID-19 dient als Grundlage für Einreiseregelungen. Am vergangenen Mittwoch hat die EU-Kommission eine neue Vorschlagsliste vorgelegt. Nach der neuen Bewertung sollen die EU-Einreisebeschränkung auf Algerien ausgeweitet werden. Derzeit bewertet die EU Algerien als Coronavirus – Risikogebiet. Grundsätzlich dürfen Menschen weiterhin einreisen, wenn sie aus Australien, Kanada, Georgien, Japan, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay kommen. Dabei gelten unterschiedliche Regeln. Es wird von Einreisenden meist ein Nachweis einer nicht vorhandenen SARS-COV 2 Infektion verlangt oder die Einhaltung einer Quarantänezeit nach Einreise von bis zu 14 Tagen gefordert. Mitte des Monats wurden bereits die Länder Serbien und Montenegro von der Liste der risikoarmen bzw. risikofreien Länder gestrichen. Die neue Länderliste vom Mittwoch muss noch von den Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten bestätigt werden.

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