Algerien – Selbstmordattentäter tötet einen Soldaten.

Militär und Politik sprechen Hinterbliebenen ihr Beileid aus.

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Algerien
Flagge Algerien

Verteidigungsministerium bestätigt Anschlag.

Algier – Angehörige der Nationalen Volksarmee (ANP) waren am gestrigen Sonntagmorgen das Ziel eines Selbstmordattentats. Der Attentäter nutzte dazu einen Geländewagen, der mit einer Sprengfalle versehen war, so eine Erklärung des algerischen Verteidigungsministeriums (DND). Dabei kam nach aktuellen Meldungen mindestens ein Offizier ums Leben. Der Anschlag ereignete sich im Grenzgebiet von Timiaouine, in der Nähe von Bordj Badji Mokhtar an der Grenze zu Mali. Der Selbstmordattentäter hatte wohl das Ziel ein Gebäude der Streitkräfte anzugreifen, wurde aber zuvor von dem getöteten Offizier gestoppt. Bei der drohenden Kontrolle zündete der Attentäter den Sprengsatz in seinem Fahrzeug und tötete sowohl den Soldaten wie sich selbst. Der Anschlag soll sich, nach Angaben des Verteidigungsministeriums, um 10:50 Uhr Ortszeit ereignet haben.

Militär und Politik sprechen Hinterbliebenen ihr Beileid aus.

In der Erklärung des Verteidigungsministeriums heißt es: „Nach diesem feigen Angriff spricht Generalmajor Said Chanegriha, amtierender Stabschef der Nationalen Volksarmee, der Familie und den Freunden des Schahid sein aufrichtiges Beileid aus und begrüßt die große Wachsamkeit der Mitglieder der Abteilung, die diesen verzweifelten Versuch auf der Suche nach Medienwirksamkeit verhindern und vereiteln konnten, und betonte gleichzeitig die Entschlossenheit der Armee, die Geißel des Terrorismus auszurotten und Kriminelle auf dem gesamten Staatsgebiet aufzuspüren, um die Sicherheit und Stabilität des Landes zu erhalten“. Auch Präsident Tebboune, der zugleich auch das Amt des Verteidigungsministers innehat, drückte in einer Erklärung sein Beileid den Hinterbliebenen und den Streitkräften aus. „Nach dem heldenhaften Tod des Sohnes des tapferen Ben Adda Brahim, der während des kriminellen Angriffs auf Bordj Badji Mokhtar als Märtyrer an unserer Grenze zu Mali gefallen ist, möchte ich der Nationalen Armee und den Hinterbliebenen mein Bedauern ausdrücken und mein Beileid aussprechen“, twitterte Präsident Tebboune.

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