Maghreb – Deutschland verschärft Einreisebestimmungen zum Schutz vor dem Coronavirus.

Maghrebstaaten bisher „nur“ Risikogebiete.

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Deutschland
Deutschland verschärft Einreisebestimmungen im Rahmen der Coronavirus - Schutzmaßnahmen

Teileweise muss bereits vor der Einreise ein negativer Nachweis über eine Coronavirus-Infektion vorliegen.

Berlin – Die Bundesrepublik Deutschland hat heute die Einreisebestimmungen im Rahmen der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus SARS-COV 2 verschärft. Das Bundeskabinett billigte in einer Sitzung am heutigen Mittwoch (13. Januar 2021) die Vorlage aus dem Gesundheitsministerium. Danach unterscheidet man nun zwischen Risikogebieten und Hochrisikogebieten. Wer ab dem 14. Januar 2021 aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss binnen 48 Stunden einen PCR-Test, zur Überprüfung seines Coronavirus – Status, den Behörden, meist den zuständigen Gesundheitsämtern oder Stadtverwaltungen, vorlegen.
Zusätzlich gelten die bisherigen Quarantänepflichten weiterhin.
Reist man aus einem als Hochrisikogebiet eingestuften Land nach Deutschland, muss bereits vor der Einreise der Infektionsstatus mit einem PCR-Test nachgewiesen werden. Als Hochrisikogebiet gelten alle Länder, in denen die höher ansteckenden Coronavirus- Mutationen entdeckt worden sind.

Maghrebstaaten bisher „nur“ Risikogebiete.

Für die Länder des Maghreb (Algerien, Marokko und Tunesien) gilt bisher die Einstufung durch das Robert Koch Institut (RKI) als „Risikogebiet“. In den genannten Ländern sind noch keine Coronavirus Mutationen entdeckt worden. Sollte sich dies ändern, greift unmittelbar die Neuregelung und man muss vor Antritt der Reise nach Deutschland einen Coronavirus – bzw. PCR-Test machen lassen, dessen Ergebnis nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Mobilfunkbetreiber müssen über Infektionsschutzregelungen informieren.

Das Bundeskabinett hat mit Wirkung 1. März 2021 alle Mobilfunkbetreiber dazu verpflichtet, die aktuell geltenden Infektionsschutzregelungen per SMS an alle Einreisenden zu versenden. So sollen möglichst alle Einreisenden auf den aktuellen Stand gebracht werden.

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