Marokko – Außenministerium beantwortet Fragen zur Grenzöffnung.

Liste der Fragen und Antworten Stand 7. Juni 2021

9773
Außenministerium
Marokkanisches Außenministerium in Rabat

Marokkanisches Außenministerium geht auf zahlreiche Rückfragen von Reisenden zur partiellen Grenzöffnung ab dem 15. Juni 2021 ein.

Rabat – Marokko hat am Sonntagabend angekündigt, dass die Aus- und Einreise ab dem 15. Juni 2021 eingeschränkt und unter bestimmten Bedingungen wieder ermöglicht werden soll. Trotz der ausführlichen Erklärung ergaben sich für viele Menschen Unsicherheiten und Rückfragen. Auf seiner Website gingt das Außenministerium auf die häufigsten Fragen ein. Hier finden Sie die Antworten des Ministeriums.

Marokko – Bedingte Öffnung der Grenzen für Aus- und Einreisen per Flugzeug und per Schiff.

Liste der Fragen und Antworten Stand 7. Juni 2021

  • Von welchen Ländern aus kann man marokkanisches Gebiet betreten?
    Die marokkanischen Behörden haben zwei Listen erstellt, in denen die Länder aufgrund ihrer epidemiologischen Situation klassifiziert werden.
  • Sind alle Fluggesellschaften berechtigt, marokkanische Flughäfen anzufliegen?
    Ja, alle Fluggesellschaften fliegen Marokko von Flughäfen in Ländern der Liste A an, die Überflug- und Landegenehmigungen von den für den Luftverkehr zuständigen marokkanischen Behörden erhalten haben.
  • Woher weiß ich, ob mein Wohnsitzland auf Liste A oder Liste B steht?
    Die A- und B-Listen sind bereits auf den Websites der zuständigen Ministerien für Auswärtige Angelegenheiten, Gesundheit und Tourismus verfügbar. Beide Listen werden bei Bedarf regelmäßig, mindestens zweimal im Monat, aktualisiert.
  • Welche Länder stehen auf Liste A?
    Liste A enthält die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, die nicht in Liste B aufgeführt sind.
  • Welche Bedingungen gelten für die Einreise in das marokkanische Hoheitsgebiet für Reisende der Liste A?
    Reisende aus diesen Ländern können in das marokkanische Hoheitsgebiet einreisen, wenn sie einen negativen PCR-Test haben, der nicht vor 48 Stunden bei der Einreise in das nationale Hoheitsgebiet durchgeführt wurde.
  • Welche Länder stehen auf der B-Liste?
    Mit Gültigkeit zum 15. Juni umfasst die Liste:
    Afghanistan, Algerien, Angola, Argentinien, Bahrain, Bangladesch, Benin, Bolivien, Botswana, Brasilien, Kambodscha, Kamerun, Kap Verde, Chile, Kolumbien, Kongo, Kongo (DRC), Kuba, Vereinigte Arabische Emirate, Eswatini, Guatemala, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Jamaika, Kasachstan, Kenia, Kuwait, Lesotho, Lettland, Liberia, Litauen, Madagaskar, Malaysia, Malawi, Malediven, Mali, Mauritius, Mexiko, Namibia, Nepal, Nicaragua, Niger, Oman, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru, Katar, Uganda, Zentralafrikanische Republik, Demokratische Volksrepublik Korea (Nord), Seychellen, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Südafrika, Sri Lanka, Südsudan, Syrien, Tansania, Tschad, Thailand, Togo, Ukraine, Uruguay, Venezuela, Vietnam, Jemen, Sambia und Simbabwe.
  • Welche Bedingungen gelten für die Einreise in das marokkanische Hoheitsgebiet für Reisende der Liste B?
    Reisende aus Ländern, die auf dieser Liste stehen, müssen vor der Reise eine Ausnahmegenehmigung einholen, innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise in das Staatsgebiet einen negativen PCR-Test vorlegen und sich dann einer 10-tägigen sanitären Isolierung in einem der Hotels auf der Liste unterziehen, die von den marokkanischen Behörden mitgeteilt wird.
  • Muss eine geimpfte Person einen PCR-Test vorlegen?
    Ja, der PCR-Test bleibt auch für Reisende, die aus einem Land der Liste A kommen und einen Impfpass besitzen, obligatorisch.
  • Ab wann wird der Impfpass von den marokkanischen Behörden als gültig angesehen?
    Die marokkanischen Behörden betrachten den Impfpass 4 Wochen nach Verabreichung der 2. Dosis des Impfstoffs als gültig.
  • Können marokkanische Staatsangehörige das Land zu touristischen Zwecken verlassen? Oder brauchen sie noch eine Genehmigung?
    Geimpfte marokkanische Staatsbürger benötigen die zuvor von den Präfekturen und Provinzen ausgestellten Genehmigungen nicht. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass sie die Bedingungen für den Zugang zu den Zielländern erfüllen.
  • Wie ist das Verfahren für Anträge auf Ausnahmegenehmigungen?
    Sie werden immer von den örtlichen Behörden (Präfekturen oder andere) ausgestellt.
  • Welche maritimen Transitpunkte sind an der Operation Marhaba 2021 beteiligt?
    Wie im letzten Jahr die Häfen von Sete in Frankreich und Genua in Italien.
Empfohlener Artikel