Marokko – Beamter mutmaßlich in Drogenschmuggel involviert.

Beamter soll sich, um Informationsbeschaffung und Vertuschung gekümmert haben.

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Drogen
Kampf gegen Drogen und Korruption

DGST bestätigt Festnahme von drei Verdächtigen und eines Beamten im Zusammenhang mit Drogenfund in Tanger.

Rabat – Am 11. Mai griffen Beamte der marokkanischen Sicherheitsdienste und Drogenfahndung am Hafen von Tanger Med zu. Bei einem Lastwagenfahrer wurden mehr als 25,5 Kilogramm reines Kokain beschlagnahmt.

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DGST meldet Drogenfund am Hafen Tanger Med.

Der Zugriff ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Generaldirektion für territoriale Überwachung (DGST ) und der Justizpolizei, wie marokkanische Sicherheitsdienste über Twitter bekannt gaben. Der 40-jährige Fahrer aus Deutschland habe das Kokain sorgfältig im Lastwagen versteckt. Ziel der Fahrt sei die Stadt Tanger gewesen, berichtete die Zeitung Alyaoum24. Nun haben die weiteren Ermittlungen am 17. Mai zur Festnahme von vier weiteren Verdächtigen geführt, darunter ein Beamter des DGST, so der Sicherheitsdienst in einer Pressemeldung, die über die staatliche Nachrichtenagentur MAP verbreitet wurde.

Beamter soll sich, um Informationsbeschaffung und Vertuschung gekümmert haben.

Die marokkanische Polizei in Tanger verhaftete am Sonntag, 17. Mai, vier Personen, darunter einen Polizeibeamten der Generaldirektion für territoriale Überwachung (DGST), wegen der mutmaßlichen Beteiligung am internationalen Drogenhandel.

In der Erklärung der DGST hieß es, der Polizeibeamte habe die kriminellen Aktivitäten der anderen Verdächtigen vertuscht und „gegen Geld das Berufsgeheimnis verletzt“. (…) „Ersten Ermittlungen zufolge waren die drei Verdächtigen mit internationalen Drogenhandelsnetzwerken verbunden … und nutzten gleichzeitig die Komplizenschaft des verhafteten Polizeibeamten aus“, so der DGST in seiner Pressemitteilung.

In der Erklärung hieß es, die Polizei habe die Verdächtigen, einschließlich des Offiziers, in Gewahrsam genommen, um weitere Ermittlungen unter der Leitung der nationalen Brigade der Kriminalpolizei durchzuführen und mögliche Komplizen zu verhaften.

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