Marokko – Busunglück – König entsendet Minister.

Innenminister und Minister für Infrastruktur am Unglücksort eingetroffen.

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Minister
Quelle MAP - Innenminister (li) informiert sich vor Ort

Opferzahl auf 14 angestiegen. Erste Verletzte des Busunglücks können Krankenhäuser verlassen.

Errachidia – Nach offiziellen Angaben der örtlichen Behörden hat das gestrige Busunglück im Süden Marokkos 14 Todesopfer gefordert. Die Zahl der Opfer musste am heutigen Vormittag nochmals nach oben korrigiert werden. Der Reisebus, der zwischen Casablanca und Ressani regelmäßig verkehrt, wurde gestern (8. September 2019) bei der Überquerung einer Brücke über den (Fluss) „Oued Damchan“ (Gemeinde El Khank) in der Provinz Errachidia von großen Wassermassen erfasst. Er stürzte in das Flussbett und wurde dabei praktisch zerstört. Durch das Unglück wurden nicht nur bisher 14 Todesopfer gezählt, sondern auch 27 Verletzte, von denen sich, nach einer Presseerklärung der lokalen Behörden, noch immer 11 Menschen in den umliegenden Krankenhäusern befinden. Die Behörden gehen davon aus, dass noch immer nicht alle Passagiere gefunden wurden. Ganz Marokko zeigt sich von dem Busunglück betroffen. Auch der marokkanische König hat reagiert und hat mehrere Minister entsendet.

König Mohammed VI. entsendet mehrere Minister an den Unglücksort.

Auf königliche Anweisung hin reiste eine hochrangige Delegation von Beamten in die Region, „um sich über die Situation vor Ort, nach der Überschwemmung durch den Oued Damchan zu informieren“. Unter ihnen Innenminister Abdelaoufi Lafitit der Minister für öffentliche Arbeiten, Verkehr, Logistik und Wasserwirtschaft, Abdelkader Amara und Generalleutnant Mohamed Haramou, Kommandant der Königlichen Gendarmerie. Sie trafen vor Ort auf den Regierungschef (Wali) der Provinz Draa Tafilalet und auf den Gouverneur der Provinz Errachidien, Yahdih Bouchâab. Dabei besuchten sie alle den Unglücksort und die Verletzen, die vor allem im Regionalkrankenhaus von Moulay Ali Cherif behandelt werden.

In einer Presseerklärung, die über die marokkanische – staatliche Nachrichtenagentur MAP verbreitet wurde, betonte Amara, dass alle Behörden der Region Draa Tafilalet und die Dienste der Königlichen Gendarmerie, des Katastrophenschutzes und der Königlichen Streitkräfte (FAR) mobilisiert werden, um die noch vermissten Personen zu finden.

Marokko – Opferzahl bei Busunglück steigt auf 11.

 

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