Marokko – COVID-19 Fälle in Casablanca häufen sich wieder.

50% aller Coronavirus- Infektionsfälle alleine in der Region Casablanca - Settat

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Casablanca
Marokkos größte Stadt und Wirtschaftsmetropole Casablanca

Gesundheitsminister beklagt die zunehmende Missachtung der Eindämmungs- und Schutzmaßnahmen in Casablanca durch die Bürgerinnen und Bürger.

Casablanca – Die Coronavirus Situation in Marokkos größter Stadt und Wirtschaftsmetropole, Casablanca, verschlechtert sich zunehmend. Am vergangenen Donnerstag wies Gesundheitsminister Khalid Ait Taleb, in der turnusmäßigen Sitzung des Regierungsrats in Rabat, auf eine Beschleunigung bei den Coronavirus Neuinfektionen in der Region Casablanca-Settat hin. Alleine auf diese Region entfallen nach seinen Angaben ca. 50 % aller im Königreich registrierten Infektionsfälle. Zugleich liegt die Rate der positiven PCR-Test bei Verdachtsfällen bei ca. 12%. Der Landesdurchschnitt liegt hingegen bei ca. 4,2%. Damit befinden sich, nach seiner Ansicht, alle epidemiologische Indikatoren in der Region im roten Bereich. Die Behörden nehmen zunehmend war, dass die Vorsicht der Bürger vor dem SARS-COV 2 Virus und der damit einhergehenden COVID-19 Erkrankung abgenommen hat. Zugleich werden die Eindämmungsmaßnahmen immer häufiger missachtet, darunter die Abstandregeln und das Tragen eines Mund-Nasenschutze. Kurz vor dem Ramadan drohen den Bewohnern von Casablanca damit verschärfte Regeln.

Marokko – 579 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-COV 2 in 24 Stunden

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