Marokko – COVID-19 Tests in privaten Laboren erlaubt.

Gesundheitsminister nimmt Stellung zu Testgebühren.

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Gesundheitsminister nennt Kostenrahmen, den private Labors bei SARS-COV 2 und COVID-19 Tests nicht überschreiten sollen.

Rabat – Seit dem vergangenen Montag haben nun alle marokkanischen medizinischen Labore die Freigabe erhalten, PCR- bzw. serologische Tests zur Erkennung einer Coronavirus SARS-COV 2 Infektion bzw. einer überstandenen COVID-19 Erkrankung durchzuführen. Damit erweitert das Land durch die Hinzunahme privater Labore theoretisch seine Testkapazitäten. Zuvor hatten nur sehr wenige private Labore eine Erlaubnis. Alle Tests wurden bisher hauptsächlich durch staatliche Institute durchgeführt, die in der Regel an die Uni-Kliniken angeschlossen sind. Bereits zuvor hatten private Labore versucht einen neuen Markt für sich zu erschließen und nach der partiellen Grenzöffnung Tests angeboten. Dabei soll es zu hohen Gebührenforderungen gekommen sein.

Gesundheitsminister nimmt Stellung zu Testgebühren.

Der Gesundheitsminister, Khalid Ait Taleb, sagte, dass die Gebühr für Coronavirus-Tests, die in privaten Labors durchgeführt werden, 680 marokkanische Dirham MAD nicht überschreiten sollten.

COVID-19
Quelle – Moroccan Foundation for advanced science , innovation and research – Von Marokko entwickelter Diagnosetest für SARS-COV 2 bzw. COVID-19

„Wir können die Manipulation von Testgebühren nicht tolerieren“, sagte Ait Taleb, der Gast der Sendung „Bla Zouak“ (ungeschönt) im Radiosender Aswat war. „Die Laboratorien müssen die Gesundheitssituation in Marokko kennen und berücksichtigen“, forderte er. „Das Ministerium kann das Seuchenmanagement nicht aufgeben, um die Labors zu kontrollieren. Letztere müssen diese Tarife respektieren“, betonte der Minister.