Marokko – Erdrutsch fordert bis zu 24 Todesopfer

Rettungskräfte befürchten bis zu 24 Todesopfer.

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Quelle 2m.TV - Erdrutsch in Marokko fordert zahlreiche Opfer.

18 Todesopfer bereits aus verschüttetem Fahrzeug geborgen.

Marrakech – Nach marokkanischen Medienberichten kam es in der gestrigen Nacht (24. Juli 2019) in der Region El Haouz (Region der Provinz Marrakesch-Safi) zu einem folgenschweren Unglück. Auf der Landstraße Nr. 7 erfasste ein Erdrutsch einen Kleinbus und begrub diesen vollständig unter sich. Ein Teil eines Berges zwischen den Gemeinden Ijoukak und Asni, ca. 212 km südlich von Marrakesch) rutschte auf die frequentierte Straße. Nach Angaben lokaler Medien und des marokkanischen TV-Senders 2m.TV kamen die meisten Passagiere aus Casablanca und fuhren nach Taliouine, um das Eid El Adha (Opferfest) mit ihren Familien zu feiern. In einer Pressemitteilung berichtete das Innenministerium, dass der Erdrutsch auf starke Regenfälle einige Tage zuvor zurückzuführen sei.

Erdrutsch
Quelle Google Maps – Erdrutsch in der Region Ijoukak Marokko

Rettungskräfte befürchten bis zu 24 Todesopfer.

Die Rettungsteams sind immer noch vor Ort und versuchen die Opfer zu bergen bzw. mögliche Überlebende zu finden. Insgesamt geht man von 24 betroffenen Personen aus. Örtliche Behördenvertreter erklärt, dass die Rettungskräfte bisher 18 Leichen gefunden haben. Der Kleinbus soll für 24 Passagiere ausgelegt gewesen sein.

Die Behörden haben, unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft, eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Die 18 Leichen wurden in die Leichenhalle des Krankenhauses von Marrakesch gebracht.

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