Marokko – Explosion in Paris – zwei Marokkaner unter den Verletzten.

Gasleck als wahrscheinlichste Explosionsursache vermutet.

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Paris
Mindestens zwei Marokkaner bei Explosion in Paris verletzt.

Botschafter besucht marokkanische Verletzte im Krankenhaus.

Paris – Am vergangenen Samstagmorgen explodierte in der französischen Hauptstadt Paris eine Bäckerei. Die Explosion im 9. Arrondissement mitten in Paris forderte nach bisherigen Medienberichten mindestens vier Todesopfer. Unter den Opfern sind zwei Feuerwehrleute und zwei Mitarbeiter der Bäckerei. Weitere 37 Personen sollen verletzt worden sein. Wie nun das marokkanische Medium Le360 berichtet, sollen unter den Verletzten zwei Männer marokkanischer Staatsangehörigkeit sein. Dies soll die Botschaft des Königreichs in Paris bestätigt haben. Die beiden marokkanischen Staatsangehörigen sollen Gäste in einem Hotel gewesen sein, dass sich gegenüber des Explosionsortes befindet. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen die beiden Männer vor dem Hoteleingang gestanden haben.

Marokkanische Verletzte im Krankenhaus

Die beiden marokkanischen Verletzten wurden in das Krankenhaus Pitié-Salpêtrière in Paris gebracht, wo sie der Botschafter des Königreichs besuchte. Einer der beiden Männer wurde am Arm verletzt und musste operiert werden. Der zweite Mann erlitt Prellungen und eine Gehirnerschütterung. Die marokkanische Botschaft wurde durch die französischen Behörden informiert.

Gasleck als wahrscheinlichste Explosionsursache vermutet.

Ein mögliches Gasleck gilt bisher, als wahrscheinlichste Ursache für die Explosion. Allerdings bemühen sich die Behörden darauf hinzuweisen, dass man keine alternative Ursache ausschließt. „Alle Spuren werden untersucht“, sagte der Pariser Staatsanwalt Rémy Heitz und fügte hinzu, dass die Untersuchungen von der Kriminalpolizei übernommen wurden. Der französische Innenminister Christophe Castaner hatte am frühen Samstagmorgen erklärt, dass der menschliche Blutzoll „schwer“ und „ernst“ gewesen sei. Er ergänzte, dass die Situation unter Kontrolle ist und er erinnerte daran, dass ca. 200 Rettungskräfte und 100 Polizisten am Unglücksort im Einsatz gewesen sind.

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