Marokko – Gesundheitsminister informiert über Coronavirus – Infizierten.

Seuchenschutzbeauftragter erwartet weitere Fälle in Marokko

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Gesundheitsminister
Pressekonferenz von Gesundheitsminister Prof. Ait Taleb und Seuchenschutzbeauftragten Mohamed Youbi zum aktuellen Stand der Coronavirus - Infektion in Marokko

Gemeinsame Pressekonferenz von Gesundheitsminister Pro. Ait Taleb und Seuchenschutz beauftragten Mohamed Youbi.

Rabat – Auf einer Pressekonferenz am 3. März 2020 in Rabat bestätigte der Gesundheitsminister überwiegend die bekannten Informationen zum ersten Fall einer Coronavirus – Infektion in Marokko. Es handelt sich um einen Marokkaner, der kurz zuvor von einer Reise nach Italien zurückgekehrt war. Der am Abend des 2. März entdeckte Fall wurde vom Institut Pasteur von Casablanca bestätigt.

„Es handelt sich um einen 39-jährigen Marokkaner, der in Marokko lebt und von einem Aufenthalt in Bergamo, Italien, vor einer Woche zurückgekehrt ist“.

Atembeschwerden, Fieber und Magenschmerzen

Was die Symptome betrifft, so „traten diese einen Tag nach seiner Ankunft auf dem Flughafen von Casablanca auf“, darunter Atembeschwerden, Fieber und Magenschmerzen. Er befinde sich derzeit in der Klinik Moulay Youssef in Casablanca in Quarantäne, erklärte der Minister, bevor er fortfuhr: „In den nächsten 14 Tagen wird er in Quarantäne bleiben, und wir werden nach und nach Tests durchführen. Die Personen, die mit ihm im Flugzeug in Berührung kamen, sowie seine Familie, wurden kontaktiert und in Zwangsisolierung gebracht (Casablanca, El Jadida, Ouarzazate)“. Khalid Ait Taleb sagt jedoch, dass keiner dieser Menschen Symptome zeige und dass „die Teams des Ministeriums sie zweimal am Tag besuchen werden“.

Seuchenschutzbeauftragter erwartet weitere Fälle in Marokko

Mohamed Youbi, Direktor für Epidemiologie und Seuchenschutz im Gesundheitsministerium, sagte seinerseits, er erwarte neue Fälle. „Bisher war die Gefahr mäßig, aber seit drei Tagen ist das Risiko sehr hoch einzuschätzen.“

Er erinnerte daran, dass „als erstes die Personen identifiziert werden müssen, die mit dem Patienten in Kontakt gekommen sind, und dann das Risiko für jede dieser Personen bewertet werden muss. Wenn das Risiko als hoch eingestuft wird, sollten sie unter Quarantäne gestellt und überwacht werden“.

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