Marokko – Kinder von MREs sollen online Arabisch lernen.

e-madrassa.ma seit 2013 aktiv.

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Startseite des E-Learning - Angebots e-madrassa.ma

Hassan II. Stiftung stellt E-Learning e-madrassa.ma Angebot in erweiterter Form online.

Rabat – Die Hassan II. Stiftung für im Ausland lebende Marokkanerinnen und Marokkaner (MRE) startete am Donnerstag, den 15. Oktober 2020, die englische und spanische Version von „e-madrassa.ma“, die E-Learning-Plattform für Kinder der im Ausland lebenden marokkanischen Gemeinschaft. Ziel dieser Plattform ist es, vor allem den Kindern die arabische Sprache nahezubringen.

Hassan II.
Logo Hassan II. Stiftung, die sich um die Belange von im Ausland lebenden Staatsbürgerinnen und Staatsbürger MRE kümmern soll.

e-madrassa.ma seit 2013 aktiv.

Diese im Dezember 2013 ins Leben gerufene Plattform, sollte in einer ersten Phase französischsprachigen Lernenden ermöglichen, sich grundlegende Elemente der arabischen Sprache anzueignen, damit sie sich in dieser Sprache sowohl schriftlich als auch mündlich verständigen können. Schrittweise hat man das Sprachangebot erweitert, insbesondere durch die Einführung des Italienischen und die Einführung der englischen und spanischen Versionen. Weitere Sprachen sollen folgen.

Auf einander aufbauende Lernstufen.

Die Pressemitteilung stellt fest, dass „das E-Madrassa-Programm zwei Stufen hat.

Die erste umfasst das Erlernen der Buchstaben des Alphabets in 33 Lektionen sowie sieben Tests zusätzlich zu den Prüfungen für den Übergang zwischen den Modulen und Stufen.

Die zweite besteht aus fünf Teilen: Lesen, Übungen zum Schreiben, Geschichten, Erzählübungen und Ich erzähle mit einem Brief. „Auf diese Weise und durch spielerische Prozesse werden vor allem Kind dazu angeleitet, sich einen Wortschatz zu Themen wie Familie, Nationalität, Freundschaft, Reisen… anzueignen“, so die Presseerklärung der Stiftung weiter.

„E-Madrassa ist definiert als ein Programm, das den Unterricht im Klassenzimmer ergänzt und die Arbeit der Lehrer erleichtert, das Wissen der Schülerinnen und Schüler vertieft und ihnen Unterstützung bietet. Gegenwärtig sind 69.500 Schülerinnen und Schüler in den Lernprozess eingeschrieben“, so die Erklärung abschließend.

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