Marokko – König drückt Sri Lanka sein Beileid aus.

König verurteilt die Bombenanschläge.

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Mohammed VI.
König Mohammed VI.

König Mohammed VI. versichert der Nation Sri Lanka nach den Bombenattentaten sein Mitgefühl.

Rabat – Nach mehreren verheerenden Bombenattentaten am Ostersonntag starben in Sri Lanka nach bisherigen Medienberichten rund 207 Menschen. Weitere ca. 500 Personen wurden verletzt. Bei mehreren Bombenattentaten auf christliche Kirchen und auf einige Hotels wurden gezielt Christen ins Visier genommen, die das Osterfest begehen wollten. Durch die Anschlagsziele sollen daher auch Ausländer unter den Opfern sein. Das Land im indischen Ozean ist überwiegend buddhistisch geprägt. Nur ca. 6% der Bevölkerung gehören dem christlichen Glauben an.

Marokkanischer König kondoliert der Regierung in Sri Lanka

In einem Schreiben an die Regierung von Sri Lanka kondolierte der marokkanische König Mohammed VI. Er verurteilte die Tat sowie jede Form der Gewalt. In dem Schreiben, das an den Präsidenten der Sozialistischen Demokratischen Republik Sri Lanka, Maithripala Sirisena, gerichtet ist und auch über die marokkanisch-staatliche Nachrichtenagentur MAP veröffentlicht wurde, beschreibt König Mohammed VI. seine tiefer Ergriffenheit und Bestürzung, als er von den „schrecklichen Terroranschlägen am Sonntag, Ostersonntag, auf Kirchen und Hotels in Teilen Sri Lankas erfahren habe, die zu so zahlreichen unschuldigen Opfern führten.“

König verurteilt die Bombenanschläge.

„In dieser schmerzhaften Situation drückt der Souverän dem Präsidenten von Sri Lanka und durch ihn allen trauernden Familien und dem gesamten sri-lankischen Volk sein tiefes Beileid und Mitgefühl aus und bittet Allah (Gott), ihnen allen Geduld und Trost zu spenden, sowie den Verwundeten eine baldige Genesung zu ermöglichen.“

König Mohammed VI. bringt dem sri-lankischen Präsidenten gegenüber auch zum Ausdruck, „dass das Königreich Marokko diesen abscheulichen terroristischen Akt, der von allen Religionen und unter Beachtung aller allgemeingültigen menschlichen Werten nur abgelehnt werden kann, scharf verurteile“.

Verteidigungsministerium leitet die Ermittlungen.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Sri Lanka hat man die Attentäter identifiziert und ist ihnen auf der Spur. Drei mutmaßliche Täter sollen sich bereits in Haft befinden. Details wurden nicht bekannt gegeben. Ein Sprecher des Außenministers sprach wage von Mitgliedern einer radikalen Organisation. In Sri Lanka wurde eine Ausgangsperre verhängt und der Zugang zu den Sozialen Medien eingeschränkt.

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