Marokko – MAP stellt Videopressekonferenz zu Coronavirus – Pandemie ein.

Verkürzte Darstellung der epidemiologischen Situation angekündigt.

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Gesundheitsministerium
Mitarbeiterin des Gesundheitsministerium

Zukünftig nur noch Pressemeldungen per Text in eingeschränkter Form zur Coronavirus – Pandemie.

Rabat – Völlig überraschend entfiel am gestrigen Abend, die tägliche Presseinformation zur Lage im Kampf gegen das Coronavirus SARS-COV 2. Praktisch seit Ausbruch der Coronavirus – Pandemie auch in Marokko informierte das Gesundheitsministerium täglich über aktuelle Zahlen zu Neuinfektionen, Erkrankungen, Genesungen und untersuchten Verdachtsfällen. Die Pressekonferenz, die stets Live auf dem Nachrichtenkanal M24, sowohl per Radio, Satelliten – TV und Livestream ausgestrahlt wurde, sollte Teil der verkündeten Strategie der Transparenz sein. In der täglich um 18:00 Uhr Ortszeit (während des Ramadan 16:00 Uhr Ortszeit) ausgestrahlten Sendung, traten verschiedene Vertreter des Gesundheitsministerium vor die Kamera. Dieses Prozedere, über das auch Maghreb-Post täglich berichtete, wird nun auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Coronavirus
Quelle Gesundheitsministerium – Aktuelle Infektionszahlen in Marokko Stand 24. Juni 2020 – 18:00 Uhr

Verkürzte Darstellung der epidemiologischen Situation angekündigt.

„Die Einstellung dieser Übertragung fällt mit dem allmählichen Ende der Eindämmung zusammen“, heißt es in der Pressemitteilung, und es wird ergänzt, dass die täglichen Statistiken sofort durch Versand über die allgemeinen Kanäle der Agentur und über ihre audiovisuellen Dienste RIM und M24 zur Verfügung gestellt werden.

Von nun an beabsichtigt die MAP, Statistiken über die Anzahl der Genesungen und die Anzahl der möglichen Todesfälle hervorzuheben. Sie sind letztlich von größerer Bedeutung für die Entwicklung der Krankheit in unserem Land. Von nun an besteht unsere zentrale Aufgabe darin, die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten zu begleiten und natürlich die Bemühungen im Kampf gegen die Pandemie in Marokko zu unterstützen“, erklärte die MAP in ihrer Pressemitteilung abschließend.

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