Marokko – Melilia-Ansturm – Gericht in Nador spricht weitere Urteile über Migranten

Migranten vornehmlich aus der Sub-Sahara-Region

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Grenzanlagen
Grenzanlagen von Migranten überwunden

14 Migranten, die bei dem Ansturm auf die spanische Enklave Melilla beteiligt waren, zu acht Monaten Gefängnis verurteilt.

Nador – Das erstinstanzliche Gericht in Nador verurteilte am 4. August 14 der Migranten, die bei dem tragischen Massenversuch, am 24. Juni 2022 in die spanische Enklave Melilia einzureisen, bei dem 23 Menschen ums Leben kamen, festgenommen worden waren, zu acht Monaten Gefängnis ohne Bewährung.

Acht Monate Gefängnis und eine Geldstrafe von 2000 marokkanische Dirham MAD. Laut der spanischen Nachrichtenagentur EFE wurden die vom Gericht in Nador verurteilten Migranten wegen Verbrechen wie Gewaltanwendung gegen die Behörden, Ungehorsam oder Beleidigung von öffentlichen Beamten angeklagt.

Die verurteilten Personen stammen laut derselben Quelle aus Ländern wie Sudan, Tschad und Kamerun.

Es handelt sich um subsaharische Migranten, die bei Razzien der marokkanischen Behörden in den Bergen nahe Nador in den Tagen vor dem Versuch, an dem etwa 2000 Migranten, meist aus dem Sudan, teilgenommen hatten, festgenommen worden waren.

Bei der Razzia wurden nach offiziellen Angaben 116 marokkanische Beamte verschiedener Sicherheitskräfte bei Zusammenstößen mit rund 500 subsaharischen Migranten verletzt, die Zahl der bei den Zusammenstößen verletzten Migranten wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Marokko – Nach Ansturm auf Melilla – 65 Migranten vor Gericht in Nador angeklagt.

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