Marokko – Mit COVID-19 infizierte Junge weiterhin in Quarantäne.

Ziad weiterhin in Quarantäne, aber nicht mehr im Krankenhaus

2021
Junge
Kleiner Junge wird unter dem Verdacht einer Coronavirus - Infektion von zuhause abgeholt und zeigt sich tapfer.

Acht – jähriger Ziad aus dem Krankenhaus in ein Hotel verlegt, ist aber weiterhin infiziert.

Casablanca – Vor einigen Tagen berührt das Schicksal und der Mut des acht – jährigen Jungen aus Taza die Öffentlichkeit in Marokko. Nach dem seine Mutter an einer Coronavirus – COVID-19 Infektion verstorben war, hat man auch bei Ziad das Virus nachgewiesen. Daraufhin wurde er von Mitarbeitern des Gesundheitswesens in Schutzkleidung und in einem präparierten Krankenwagen aus seinem Elternhaus in Taza abgeholt und in ein Krankenhaus in Casablanca gebracht. Die Aktion vor dem Elternhaus wurde von Nachbarn oder Passanten gefilmt. Die marokkanische Internetgemeinde war von der Ruhe und dem Mut des kleinen Jungen angetan und die Anteilnahme an dem Schicksal war groß. Zwischenzeitlich kursierten Meldungen in den sozialen Netzwerken, dass Ziad das Krankenhaus bereits wieder verlassen konnte und geheilt wäre.

Ziad weiterhin in Quarantäne, aber nicht mehr im Krankenhaus

Den Jungen begleiten seit dem Bekanntwerden seiner Infektion zahlreiche Genesungswünsche. Nach Informationen des Nachrichtenportals Le Site Info ist Ziad nicht geheilt, sondern ist nach wie vor mit dem Coronavirus COVID-19 infiziert. Er habe aber das Krankenhaus in Casablanca verlassen können, da er sich in einem stabilen Zustand befindet. Er ist derzeit in einem der Hotels der Stadt untergebracht und befindet sich in Quarantäne. In einigen Tagen sollen weitere notwendige Tests vorgenommen werden, um seinen Zustand zu beurteilen.

Am vergangenen Mittwoch meldeten mehrere Seiten in sozialen Netzwerken, dass Ziad vollständig vom Coronavirus geheilt ist. Die Internetnutzer hatten ihre Freude über diese Meldung zum Ausdruck gebracht, die sich am Ende als falsch herausstellte.

Marokko – Kleiner Junge wird zum tragischen Helden in der Coronavirus – Krise.

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