Marokko – Mohammed V – Stiftung eröffnet 9 medizinische Zentren.

Stiftung investiert Über 182 Mio. MAD

1366

König gibt Anweisung neue Gesundheitszentren der Mohammed V. – Stiftung für die Bevölkerung in Betrieb zu nehmen.

Rabat – König Mohammed VI., Präsident der Stiftung Mohammed V. für Solidarität, hat den von der Stiftung errichteten Zentren, die bereits fertiggestellt sind, die Anweisung erteilt, ihre Tätigkeit im Bereich der Aufnahme und der sozialmedizinischen Betreuung von Menschen aus benachteiligten Verhältnissen aufzunehmen. Dies gab die Stiftung in einer Erklärung über die staatliche Nachrichtenagentur MAP bekannt.

Diese „hohe Weisung“ kommt einige Monate nach der Eröffnung einer ersten Anzahl von Anlaufstellen im Februar, in der auf hohe königliche Anweisung hin 11 neue Zentren im ganzen Land in Betrieb genommen wurden, erklärte die Mohammed V Stiftung für Solidarität am gestrigen Donnerstag (15. September 2022) in ihrer Pressemeldung.

Neue Zentren in Großstädten

In dieser zweiten Phase der Inbetriebnahme geht es um 9 neue Zentren, die sich auf 9 Städte im Königreich verteilen, nämlich: Tanger, Oujda, Fez, Jerrada, Salé, Rabat, Témara, Casablanca und Mediouna, so die Erklärung.

Sie wurden von der Stiftung im Rahmen ihrer Programme initiiert, die sich insbesondere auf die Verbesserung des öffentlichen Angebots an Gesundheitsinfrastrukturen, auf die sozialpädagogische Eingliederung gefährdeter Bevölkerungsgruppen und auf die wirtschaftliche Eingliederung benachteiligter Jugendlicher durch die Unterstützung der Gründung von Kleinstbetrieben konzentrieren.

Stiftung investiert Über 182 Mio. MAD

Insbesondere wird ein neues Gesundheitszentrum in Témara eröffnet (68 Mio. marokkanische Dirham MAD), womit sich die Zahl der Einrichtungen von ursprünglich 5 auf 12 erhöht, so die gleiche Erklärung.

Das Programm für spezialisierte medizinische Einrichtungen (Fachzentrum) wird durch ein neues Zentrum für Dialyse (15,5 Mio. MAD) in Fes und ein psychosoziales Rehabilitationszentrum unter der Schirmherrschaft des Universitätskrankenhauses Ibn Rochd in Casablanca (10,5 Mio. MAD) ergänzt.

Das nationale Programm zur Bekämpfung von Suchtkrankheiten wird durch zwei neue Einrichtungen verstärkt, die ihre Tätigkeit in Kariat Oulad Moussa in Salé (6 Mio. MAD) und in Moghogha-Tanger (6,8 Mio. MAD) aufnehmen werden, womit sich die Zahl der von der Stiftung im ganzen Land errichteten Suchtbehandlungszentren auf 14 erhöht.

Die anderen Projekte stehen einerseits im Zusammenhang mit den Maßnahmen der Stiftung zur Bekämpfung der Prekarität und andererseits mit der Unterstützung der wirtschaftlichen Integration von Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen durch die Förderung des Unternehmertums.

Es handelt sich, um das Sozialzentrum für die Aufnahme älterer Menschen (13 Mio. MAD) in Lahraouyine in Mediouna, das Zentrum für künstlerische und kulturelle Animation (33 Mio. MAD) in Salé in Tabriquet und das Zentrum für die Qualifizierung von Frauen in Jerrada (5,2 Mio. MAD), sowie das Zentrum der sehr kleinen solidarischen Unternehmen (Kooperativen) (24 Mio. MAD) in Oujda, das die nationale Plattform dieser Zentren auf der Ebene der Städte Casablanca und Fez verstärken wird.

Vorheriger ArtikelMarokko – 12 Coronavirus Neuinfektionen vom Gesundheitsministerium gemeldet.
Nächster ArtikelMarokko – Königreich hat Waffenkäufe in Frankreich reduziert.