Marokko – Moscheen auch für das Freitagsgebet geöffnet.

Öffnung von Moscheen kann durch die epidemiologische Situation beeinflusst werden.

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Menschen vor einer Moschee
Freitagsgebet Moschee mit zahlreichen Gläubigen

Ministerium ruft Gläubige zu Vernunft und Wachsamkeit bzgl. des Coronavirus – Infektionsrisikos auf.

Rabat – Das Ministerium für Traditionen und Islamische Angelegenheiten hat die weitreichende Widereröffnung der Moscheen im Land angekündigt. Ab Freitag, dem 16. Oktober, wird auch das Freitagsgebet in den Moscheen in Marokko wieder aufgenommen.

In einer Erklärung teilte das Ministerium mit, dass im Königreich jetzt 10.000 Moscheen geöffnet sind.

Gleichzeitig ruft man von Seiten der Behörden die Gläubigen auf, die Präventivmaßnahmen zu respektieren, die zur Eindämmung der Gefahr einer Verbreitung des Coronavirus ergriffen wurden, nämlich das Tragen von Masken und körperliche Distanzierung.

Es ist auch notwendig, Treffen und Versammlungen in der Moschee vor und nach dem Gebet sowie Händeschütteln und Gedränge, besonders am Ausgang, zu vermeiden, so die Erklärung. Beim Betreten der Moscheen besteht die Notwendigkeit die Hände zu desinfizieren, die Körpertemperatur zu messen (durch eine dafür verantwortliche Person) und die Verwendung von persönlichen Gebetsteppichen sicherzustellen. Die lokale Moscheeöffnung steht aber unter Beobachtung und Vorbehalt der epidemiologischen Situation vor Ort.

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