Marokko – Operation Marhaba 2022 – Marokkanisch-Spanischer gemeinsamer Ausschuss tagt in Rabat

Über 2,5 Mio. Reisende überqueren die Meerenge zwischen Spanien und Marokko in beide Richtungen.

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Marhaba
Mohammed V Stiftung für Solidarität MRE Flughafen

Marokko und Spanien stimmen sich für die Reisezeit von im Ausland lebenden Marokkanerinnen und Marokkaner sowie Touristen ab.

Rabat – Der marokkanisch-spanische gemeinsame Ausschuss für den Transit (Aktion Merhaba) ist am Donnerstag (5. Mai 2022) in Rabat unter dem gemeinsamen Vorsitz von Khalid Zerouali, Direktor für Migration und Grenzüberwachung, und Isabel Goicoechea Aranguen, spanische Unterstaatssekretärin für Inneres, zusammengetreten.

Dieses Treffen fand im Rahmen der Umsetzung des Fahrplans statt, der während des Besuchs des spanischen Premierministers Pedro Sanchez im April 2022 im Königreich vereinbart wurde, so eine gemeinsame Erklärung, die über die staatliche Nachrichtenagentur MAP veröffentlicht wurde.

Alljährlich überqueren mehr als 2,5 Mio. Reisende, überwiegend im Ausland lebende Marokkanerinnen und Marokkaner (MRE), die Meerenge zwischen Spanien und Marokko in beide Richtungen. Nur während der Pandemie und in Folge der geschlossenen Grenzen zwischen beiden Ländern, war der Transit bzw. die Aktion Merhaba abgesagt worden. Für beide Seiten ein großer Einnahmeverlust.

Die Gespräche konzentrierten sich auf die von beiden Parteien getroffenen operativen Vorkehrungen, die denen von 2019 ähneln, „um die besten Bedingungen für die Durchführung von Transit (Merhaba) 2022 zu gewährleisten,“ so die Erklärung weiter.

Die ergriffenen Maßnahmen werden sich auf mehrere Komponenten konzentrieren, die sich auf die Abwicklung, die Sicherheits- und Schutzmaßnahmen, die Hilfsmaßnahmen und die Erreichbarkeit, die Kommunikationsmaßnahmen sowie die Präventionsmaßnahmen als auch auf die Überwachungsmaßnahmen im Hinblick auf den epidemiologischen Kontext beziehen, so die beiden Parteien in ihrer Erklärung weiter.

Es wurde ein Flottenplan validiert, der ein umfangreiches Angebot an täglichen Passagier- und Fahrzeugkapazitäten, Rotationen und Diensten ermöglicht.

Außerdem wurden in den Häfen und Flughäfen umfangreiche Logistik- und Personalressourcen bereitgestellt, die von der Mohammed V Stiftung für Solidarität im Ausland und in Marokko in großem Umfang unterstützt werden.

Die beiden Parteien kamen überein, die Koordinierung zu verstärken, um einen guten Informationsfluss zu gewährleisten und bestimmte Aspekte im Zusammenhang mit der Bewältigung von Spitzenzeiten, dem Fahrscheinaustausch und der Kontrolle von Preisspekulationen im Seeverkehr anzugehen, heißt es in der Erklärung abschließend.

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