Marokko – Schweizer versorgt 100 Waisenkinder.

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Schweizer
Schweizer engagiert sich für Waisenkinder in Marokko

Schweizer in Marokko verwendet zwei Mio. Euro seines Vermögens, um Kinderheim für Waisenkinder zu betreiben.

Marrakech – Derzeit erfreut und berührt die Geschichte eines Schweizer Staatsbürgers die marokkanische Gemeinde in den sozialen Netzwerken. Der Schweizer Geschäftsmann, Hansjorg Huber, hat, nach eigenen Angaben, die Hälfte seines Privatvermögens, ca. zwei Millionen Euro, erwendet, um 100 verlassenen Kindern in Tahanaout, rund 35 Kilometer südlich von Marrakesch, ein Dach über dem Kopf zugeben. Der „Verein Kinder des Atlas (Children of the Atlas Association)“, der Nutznießer der Zuwendungen, hat eine kurze Dokumentation über die Unterkünfte erstellt. In diesem Video kommt Herr Huber zu Wort und erläutert seine Motivation.

„Wir müssen die Kinder retten.“

„Wir müssen diese Kinder retten und sie führen. Das hat mich zwei Millionen Euro gekostet. Das ist die Hälfte von dem, was ich besitze. Ich habe drei Söhne. Ich habe sie hierher gebracht und ihnen gesagt, dass ihr Vater die Hälfte ihres Erbes, einer andere Bedeutung zuführen wird. Ich habe hier mit viel Freude zwei Millionen Euro ausgegeben“, sagt Hansjorg Huber in dem tausendfach gesehenen Video.

„Ich hinterließ mein materielles Vermögen in der Schweiz, um hier immaterielle Werte zu finden, die ich jeden Tag fühle. Es ist erstaunlich… Respekt, Liebe“, sagt der Schweizer. „Ich bin Schweizer, aber das einzige, was ich noch von der Schweiz habe, ist das kleine Kreuz an meinem Hut. Mein Herz ist marokkanisch“, erklärt er, nachdem er erwähnt hat, dass er seit mehr als zehn Jahren in der Region Marrakech lebt.

Schweizer fordert auf, die Aktion zu unterstützen.

Huber hat in Tahanaout ein kleines Dorf gebaut, um verlassene Kinder zu retten und sie mit Unterkunft, Kleidung und Nahrung zu versorgen.

Waisenhaus
Waisenhaus nahe Marrakech von Schweizer aufgebaut und finanziert.

„Ich habe dieses Dorf hier aufgebaut und ich bitte Sie und die Menschen, die uns besuchen, Anteil zunehmen und sich mit den Kindern zu beschäftigen oder Taschen mit Ihren alten Kleidern zu schicken“, sagte er und lud die Menschen ein, den verlassenen Kindern entweder durch Aktionen oder durch Spenden zu helfen.

„Oder, wenn Sie mehr Möglichkeiten haben, können Sie ein Haus renovieren, und wenn Sie vermögend sind, können Sie einfach Ihr eigenes Dorf bauen“, fährt Huber fort.

Waisenkinder
Schweizer betreibt Unterkünfte für 100 Kinder in Marokko

Unverständnis über die Härte der marokkanischen Gesellschaft

„Es gibt mehr als 10.000 verlassene Kinder. Sie werden meist von stigmatisierten Müttern verlassen, die häufig keine andere Möglichkeit haben. Für die Menschen ist eine Frau, die ein Kind, ohne Ring am Finger, zur Welt bringt, eine Prostituierte. Das ist in der Gesellschaft verankert“, spricht er und verurteilt die Gesellschaft für die große Zahl obdachloser Kinder. In dem Video drückt der Mann zum Schluss seine extreme Freude aus. „Seit ich angefangen habe, diesen kleinen Kindern zu helfen, bin ich der glücklichste Mann auf Erden geworden, ich wurde Vater von 100 Kindern!“

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Gepostet von Association Les Enfants de l'Atlas am Mittwoch, 27. November 2019

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