Marokko – Spekulationen über Einstellung von Flugverbindungen nach Europa.

Grenzen könnten wieder dicht gemacht werden.

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Royal Air Maroc Dreamliner 787-9 Aeroport Mohammed V. Casablanca

Sorge vor Coronavirus SARS-COV 2 Mutationen soll Behörden über Einschränkungen im Luftverkehr beraten lassen.

Rabat – Trotz der relativ niedrigen Zahlen bei den Coronavirus Neuinfektionen und der recht gut laufenden Impfkampagne wachsen in der marokkanischen Regierung die Sorgenfalten wieder an. Grund sind die SARS-COV 2 Mutationen, die nun auch Marokko erreicht haben. Vor wenigen Wochen meldete das marokkanische Gesundheitsministerium, dass man einen Infektionsfall mit einer mutierten SARS-COV 2 Form bei einem per Schiff einreisenden Marokkaner mit Wohnsitz in Irland entdeckt habe. Inzwischen bestätigte Marokko definitiv 21 Coronavirus – Infektionsfälle und drei verdächtige COVID-19 Erkrankungen unter Beteiligung einer sogenannten Virusmutation. Da die mutierten Formen zwischen 50-70% ansteckende sein sollen und auch schwerere COVID-19 Erkrankungen bei jungen Menschen auslösen können, hat man in Rabat Sorge, dass man noch vor Ende der Impfkampagne in eine dritte Pandemiewelle geraten könnte.

Grenzen könnten wieder dicht gemacht werden.

In diesem Zusammenhang sollen das marokkanische Gesundheitsministerium und das Außenministerium über neue Grenzschließungen und Einreisebeschränkungen nachdenken. Die Seeverbindungen nach Spanien, Italien und Frankreich sind bereits eingestellt. Jetzt könnte es weitere Flugverbindungen treffen. Bisher sind die Flugverbindungen nach Australien, Brasilien, Neuseeland, Großbritannien, Südafrika, Dänemark und Irland eingestellt worden. Nun könnten noch Deutschland, Belgien, Portugal und die Schweiz hinzukommen. Dies will zumindest das Nachrichtenportal hesspress erfahren haben und beruft sich dabei auf Regierungsquellen. Bisher hat das Außenministerium die aktuelle Meldung weder bestätigt noch dementiert. Zuletzt hatte Deutschland bestätigt, dass der Anteil der Coronavirus – Mutationen schon mehr als 20% aller Infektionsfälle ausmachen würde. In den Nachbarländern ist der Anteil meist noch höher. Dänemark hat bereits die Grenzen zu Schleswig-Holstein geschlossen, nach dem in Flensburg die Neuinfektionen mit Mutationen schnell angestiegen sind.

Marokko – „Nur“ 108 Coronavirus Neuinfektionen in 24 Stunden.

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