Marokko – Terroranschlag in Utrecht – Marokkanische Botschaft richtet Krisenstab ein.

Botschaft richtet Krisenstab ein.

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Außenministerium
Marokkanisches Außenministerium in Rabat

Außenministerium um mögliche marokkanische Opfer in Utrecht besorgt.

Rabat – Das marokkanische Außenministerium und die marokkanische Botschaft in den Niederlanden verfolgt die Situation nach dem mutmaßlichen Terroranschlag in Utrecht. Heute gegen 10:45 Uhr kam es in einer Straßenbahn nahe dem Westbahnhof zu mehreren Schüssen. Dabei starben nach jetzigen Angaben mindesten drei Menschen. Weiter fünf Personen sollen teils schwer verletzt worden sein. Die Angaben sind aber noch widersprüchlich. Der Niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sprach gegenüber den Medien davon, dass man einen Terroranschlag nicht ausschließen könne. Der Bürgermeister von Utrecht, Jan van Zanen, wurde deutlicher. Er wertet die Ereignisse in seiner Stadt als Terroranschlag. In den Niederlanden leben viele Menschen mit marokkanischer Herkunft und Staatsangehörigkeit. Daher ist die Sorge groß, dass unter den Opfern und Verletzten auch Marokkanerinnen und Marokkaner sein könnten.

Utrecht
Quelle Google Maps – Utrecht in den Niederlanden

Botschaft richtet Krisenstab ein.

Die marokkanische Botschaft in Den Haag hat einen Krisenstab eingerichtet, der die Situation in Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden und den vier Konsulaten des Königreichs in den Niederlanden genau beobachtet. Frühzeitig soll in Erfahrung gebracht werden, ob marokkanische Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Terroranschlag Unterstützung benötigen. Für besorgte Angehörige haben die marokkanischen Behörden eine Notfallnummer eingerichtet. Der Krisenstab ist unter der folgenden Nummer erreichbar: 0031610149149146. Bisher konnte nicht festgestellt werden, ob auch Marokkanerinnen und Marokkaner betroffen sind.

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