Marokko – Terrorzelle mit 13 Verdächtigen zerschlagen.

BCIJ listet Beweismittel auf.

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BCIJ
Bureau Central d'Investigations Judiciaires (BCIJ)

Sicherheitsbehörden greifen zeitgleich in mehreren Städten zu.

Rabat – Erneut melden die marokkanischen Sicherheitsbehörden die Zerschlagung einer mutmaßlichen Terrorzelle. Am gestrigen Mittwoch (23. Januar 2019) hat das Bureau Central d’Investigations Judiciaires (BCIJ) in mehreren Städten des Königreiches zugegriffen. Insgesamt wurden 13 mutmaßliche Mitglieder einer Terrorzelle in den Städten El Kelaâ des Sraghna (bei Meknés), Salé, Casablanca und Mohammedia festgenommen. Unter ihnen zwei bereits bekannte verurteilte Straftäter im Alter von 22 und 44 Jahren. Den Verdächtigen wird vorgeworfen Mitglieder einer Organisation zu sein, die mit dem sog. Islamischen Staat ISIS (Daech) sympathisiert und eine Gefahr für die Sicherheit in Marokko darstellt.

BCIJ listet Beweismittel auf.

Nach Angaben des Innenministeriums führte diese Operation ebenfalls zur Beschlagnahme von elektronischen Geräten, Messern, speziellen Kopfbedeckungen, Büchern zur Förderung extremistischer Ideologien, einem Manuskript der Treue zu Daech und einem handschriftlichen Brief in Form eines Testaments zur Anstiftung zum Mord.

Erste Untersuchungen sollen gezeigt haben, dass die mutmaßlichen Mitglieder dieser Zelle, die mit Daech verbunden sein soll, der Propaganda dieser terroristischen Organisation und ihren extremistischen Reden gefolgt sind, während sie die Durchführung terroristischer Operationen in Betracht zogen, die die Sicherheit und die öffentliche Ordnung untergraben könnten, so das Innenministerium in ihrer Erklärung weiter. Das Innenministerium informierte darüber, dass die Festgenommenen nach Anweisung des zuständigen Staatsanwaltes inhaftiert wurden.

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