Marokko – Tötung eines Polizisten in Al Hoceima.

Polizeibeamter erliegt Verletzungen nach Messerstich.

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Polizei verhaftet mutmaßlichen Täter vor Ort und stellt Tatwaffe sicher.

Al Hoceima – Einheiten der regionalen Kriminalpolizei von Al Hoceima verhafteten am Freitag, den 26. Juni 2020, einen 28-jährigen Mann wegen seines mutmaßlichen Einsatzes einer Stichwaffe gegen einen Polizeibeamten.

Der Beschuldigte soll in den frühen Morgenstunden des vergangenen Freitags zunächst Steine auf ein Polizeiauto, das die Umgrenzungseinrichtungen des örtlichen Gefängnisses in der Stadt Al Hoceima sicherte, geworfen haben, bevor er den Polizeibeamten, der eingreifen und den mutmaßlichen Täter verhaften wollte, mit einem in seinem Besitz befindlichen Messer erstach. Dies geht aus einer Erklärung der Generaldirektion für Nationale Sicherheit (DGSN) hervor, die mitteilt, dass der Polizeibeamte, an den Folgen der zugefügten Verletzungen starb.

Weitere Polizeieinheiten führten die Festnahme durch.

Die an den Tatort entsandten Polizeistreifen nahmen den Verdächtigen fest und beschlagnahmten das Messer, mit dem diese Straftat begangen wurde, so das Kommuniqué weiter, und es fügte hinzu, dass die Person in Polizeigewahrsam genommen worden sei, um im Rahmen der von der regionalen Kriminalpolizei unter Aufsicht der zuständigen Staatsanwaltschaft durchgeführten Voruntersuchung den Sachverhalt und die Motive des Falles zu klären.

Polizeibeamter wird postum befördert, um die soziale Absicherung für Hinterbliebene zu sichern.

„In Anerkennung des Opfers, das der Polizeibeamte, ein Märtyrer der Pflicht, gebracht hat, und seines Einsatzes für die Sicherheit der Nation und ihrer Bürger, beschloss der Generaldirektor der Nationalen Sicherheit, dem Verstorbenen eine außerordentliche Beförderung zu gewähren, indem er die Direktion für Personalwesen und die Stiftung Mohammed VI. für die Sozialarbeit der Beamten der Nationalen Sicherheit mit der Aufgabe betraute, seinen Angehörigen die notwendige Fürsorge und Unterstützung zukommen zu lassen“, heißt es in dem Kommuniqué abschließend.