Marokko – Universitätsklinikum CHU Tanger vor der Fertigstellung.

Umfangreicher medizinischer Versorgungs- und Lehrauftrag

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Universitätsklinikum
Universitätsklinikum Tanger Marokko

Eines der modernsten medizinischen Zentren Marokkos bereitet Inbetriebnahme vor.

Tanger – Der 2015 begonnene Bau des Tanger – Tetouan – Al Hoceima University Hospital Center (CHU) befindet sich in der Endphase. Das Projekt des Universitätsspitals Tanger sei, laut einer von Medias24 zitierten, aber nicht weiter genannten Quelle, in die Phase der Ausrüstungsbeschaffung eingetreten, was bedeutet, dass der Bau praktisch fertiggestellt ist. Der Prozess der Ausrüstungsbeschaffung sei nochmals beschleunigt worden. Bei den noch fehlenden Gütern soll es sich, um hochmoderne Ausrüstung, deren Erwerb und Installation kompliziert ist, handeln. Die Verhandlungen mit den Lieferanten schreiten gut voran, wobei man das Ziel verfolge Ausrüstungsgüter zu korrekten Preisen und innerhalb angemessener Fristen zu erwerben.

„Eine Eröffnung in diesem Jahr wäre ein Rekord. Kein andere CHU ist in so kurzer Zeit fertiggestellt worden, aber es kann zum jetzigen Zeitpunkt kein Datum genannt werden“, zitiert Medias24 ihre Quelle und unterstreicht damit die Dringlichkeit dieses Projekts zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Region.

Verwaltungsrat kam zum ersten Treffen zusammen.

Die aktuellen politischen Termine weisen auf eine Eröffnung in absehbarer Zeit hin. Am vergangenen Donnerstag traf der Verwaltungsrat der neuen Universitätsklinik erstmals offiziell zusammen. Prominentester Teilnehmer war Gesundheitsminister Prof. Ait Taleb. Er lies sich über den aktuellen Stand des Projektes informieren und zeigte sich im Anschluss an die Sitzung sehr zufrieden mit dem Entwicklungsstand.

Umfangreicher medizinischer Versorgungs- und Lehrauftrag

Das Klinikum, dessen Bau 2015 begonnen wurde, soll ein „Mutter-Kind“ – Zentrum, ein medizinisch-chirurgisches Zentrum, einen Operationskomplex mit 15 zentralen Operationssälen sowie einer Station für schwere Verbrennungen, spezialisierte Kompetenzzentren (Notfall-, Traumazentrum), ein Zentrallabor, eine Einheit für Telemedizin, Ausbildungsdienste, ein Simulationszentrum und andere administrative und technische Angebote umfassen. Das CHU, das eine Investition von fast 2,33 Milliarden marokkanische Dirham darstellen soll, wird eine Kapazität von 771 Betten bieten.

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