Marokko – Verlängerung der besonderen COVID-19 Eindämmungsmaßnahmen.

Besondere regionale und lokale Coronavirus Eindämmungsmaßnahmen bleiben unberührt.

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Regierungssprecher
Marokkanischer Regierungssprecher Saaid Amzazi.

Nationale Ausgangssperre und andere COVID-19 Einschränkungen werden um eine Woche verlängert.

Rabat – Die Regierung in Rabat hat bekanntgegeben, dass die restriktiven Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronakrise, die am 23. Dezember 2020 beschlossen wurden, um eine Woche verlängert werden. Die Verlängerung greift am 13. Januar um 21 Uhr Ortszeit, heißt es in einer Pressemitteilung, die über die staatliche Nachrichtenagentur MAP verbreitet wurde.

Diese Entscheidung steht im Zusammenhang mit der Entwicklung der epidemiologischen Situation auf globaler Ebene und des Auftretens neuer Virusmutationen in den Nachbarländern, so die Regierung in ihrer Erklärung weiter. Damit folge man den Empfehlungen des wissenschaftlich-technischen Ausschusses, der vor allem die Behandlungskapazitäten bei Notfällen im Blick habe, aber insgesamt die Kontrolle über die Ausbreitung der Seuche anstrebt.

Folgende Einschränkungen landesweit gelten weiter:

  • eine Ausgangssperre im ganzen Land von 21.00 bis 6.00 Uhr, außer in Ausnahmefällen…
  • die Schließung von Restaurants, Cafés, Geschäften und Supermärkten jeden Tag um 20 Uhr.
  • das Verbot von Feiern und Versammlungen.

Das Regierungskommuniqué geht nicht mehr explizit auf die vollständige Schließung von Restaurants (außer für Take-away und Hauslieferungen) in Casablanca, Agadir, Marrakech und Tanger ein, eine Maßnahme, die am 23. Dezember 2020 aufgrund der Feierlichkeiten zum Jahresende getroffen wurde.

Die regionalen oder lokalen Eindämmungsmaßnahmen, die über das landesweite Maß hinausgehen können, bleiben von dieser Entscheidung der Regierung in Rabat unberührt.

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