Marokko – „Wiqaytna“ – Corona-App mehr als 2 Mio. Downloads.

Regierung plant neue Werbekampagne um Akzeptanz zu erhöhen.

1349
App
Marokko veröffentlicht Coronavirus - App Wiqaytna

Verbreitung der „Wiqaytna“ – App soll durch neue Werbekampagne verbessert werden.

Rabat – Die „Wiqaytna“- Corona-App soll seit ihrer Veröffentlichung mehr als 2 Millionen Downloads erreicht haben. Dieser Grad der Verbreitung innerhalb von drei Wochen ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums einer der weltweit am besten verzeichneten für ähnliche Anwendungen auf freiwilliger Basis.

Ob man in Marokko wirklich so zufrieden sein kann, muss kritisch bewertet werden. Zum einen sind Handys und auch Smartphones, wie in vielen afrikanischen Ländern, weiter verbreitet, als das Festnetzes und werden entsprechen intensiv benutzt. Ein Vergleich mit den Downloadzahlen z.B. von Deutschland zeigt, dass die Akzeptanz bisher nicht sehr hoch ist. Laut dem Robert-Kochinstitut wurde die deutsche Corona-App seit erscheinen am 16. Juni 2020 bis zum 26. Juni 2020 insgesamt 13 Mio. Mal heruntergeladen. Die marokkanische App wurde bereits am 2. Juni 2020 veröffentlicht.

Regierung plant neue Werbekampagne um Akzeptanz zu erhöhen.

Um die Akzeptanz weiter zu verbessern und die Wirksamkeit des Programms zu erhöhen, wird parallel zur Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen eine zweite Phase der Kommunikationskampagne „Bleibt wachsam, schützt euch gegenseitig“ umgesetzt. Die Kampagne diene auch zur Förderung der Einhaltung von Präventivmaßnahmen, einschließlich des Einsatzes der „Wiqaytna“- App.

In der Tat ist die Covid-19-Applikation, die unter www.wiqaytna.ma, Google Play und App Store zum Herunterladen zur Verfügung steht, eine wichtige ergänzende Komponente, um die Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen zu begleiten.

„Mit der allmählichen Wiederaufnahme der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten wird die Zahl der Kontakte zwischen den Bürgern erheblich zunehmen (Arbeit, Reisen, Freizeit usw.). Die Nutzung der Anwendung durch eine große Anzahl von Personen wird in diesem Zusammenhang dazu beitragen, dass die Teams des Gesundheitsministeriums es leichter haben, die schnelle Identifizierung und Bearbeitung von Kontakten bestätigter positiver Fälle umzusetzen.

Empfohlener Artikel