Marokko – Zugunglück in Bouknadel – Opferzahl steigt auf 7.

König Mohammed VI. weißt Militärkrankenhaus in Rabat an, Verletzte zu versorgen.

Zugunglück
Zugunglück in Marokko hat bisher sieben Opfer gefordert.

König Mohammed VI. hat den Verletzten und Helfern seine Unterstützung zugesichert.

Der Leiter des Gesundheitsamts von Rabat-Salé-Kénitra teilte mit, dass die Zahl der Todesopfer, die bei dem Zugunglück, das sich am heutigen Dienstagmorgen (16. Oktober 2018 gegen 9:30 Uhr Ortszeit) zwischen Rabat und Kenitra ereignet hat, nun bei sieben liegt.

Stellungnahme der ONCF

Der Generaldirektor der marokkanischen – staatlichen Eisenbahngesellschaft ONCF, Mohamed Rabie Khlie, bestätigte bereits zuvor, dass mindesten sechs Passagiere bei dem Unglück ums Leben gekommen sind. Nach seinen Angaben soll es bisher 86 Verletzte geben haben, davon schweben mehrere Personen in Lebensgefahr. Durch die neuerliche Information der regionalen Behörden muss man nun von sieben Todesopfern ausgehen.

Lesen Sie auch: Marokko – Schweres Eisenbahnunglück zwischen Kenitra und Casablanca

König Mohammed VI. weißt Militärkrankenhaus in Rabat an, Verletzte zu versorgen.

König Mohammed VI.
König Mohammed VI. von Marokko

Wie jetzt mitgeteilt wurde, hat der Palast unmittelbar nach Bekanntwerden des Unglücks, Kontakt mit dem Innenministerium und dem Ministerium für Infrastruktur und Logistik aufgenommen. Beide Minister wurden gebeten unmittelbar am Unglücksort präsent zu sein und nötige Entscheidungen zutreffen. König Mohammed VI. hat angewiesen, dass Universitätskrankenhaus sowie das Militärkrankenhaus König Mohammed V. in Rabat für Verletzte bereitzustellen. Ein Sprecher des Mohammed V. Militärkrankenhauses in Rabat bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur MAP, dass erste Patienten bereits eingeliefert wurden und mindesten vier Verletzte auf der Intensivstation behandelt werden, ihr Zustand sei kritisch. Der Palast informierte darüber, dass man weitere Unterstützung vorbereite.

Empfohlener Artikel