Marokko – Zwei Fischer tot gefunden, weitere neun vermisst.

Küstenwache, Marine und Fischer suchen nach vermissten Personen.

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Fischer
Fischerei auf hoher See

Rettungsaktion vor der Küste Marokkos geht weiter.

Rabat – Seit Donnerstagabend suchen Rettungskräfte und Fischereischiffe vor der Küste Marokkos nach verschollenen Seeleuten. Das Fischereiboot verließ, nach Angaben des Ministeriums für Fischerei und Landwirtschaft, den Hafen von Tan Tan, an der marokkanischen Atlantikküste, ca. 850km südlich der Landeshauptstadt Rabat, ohne Auffälligkeiten. Insgesamt soll das Fischereischiff mit 11 Besatzungsmitgliedern den Hafen bei gutem Wetter verlassen haben. Es soll auch keinen Notruf abgesetzt haben. Seit dem ist es verschollen.

Küstenwache, Marine und Fischer suchen nach vermissten Personen.

Derzeit suchen nach den Männern Einheiten der marokkanischen Küstenwache und der königlichen Marine. Auch private Fischerboote sind auf das Meer rausgefahren, um ihre Kollegen zu suchen. Im Verlauf des gestrigen Freitags fanden Fischerboote zwei Leichen im Wasser, die inzwischen als Besatzungsmitglieder des verschollenen Schiffs identifiziert wurden. In ihrer Erklärung, die über die marokkanische – staatliche Nachrichtenagentur MAP verbreitet wurde, drückten die Behörden ihr Bedauern und ihr Mitgefühl gegenüber den Hinterbliebenen aus.

Behörden sichern intensive Suchaktion weiter zu.

Trotz des Leichenfundes und der damit sinkenden Hoffnung, die noch vermissten neun Besatzungsmitglieder lebend zu finden, sicherten die Behörden zu, die Suchaktion weiterzuführen. Es ist völlig unklar, was auf hoher See an der Atlantikküste passiert sein könnte. Die Behörden sprachen auch nicht von möglichen entdeckten Wrackteilen oder Ölspuren, die auf den Verbleib oder auf eine Unglücksursache hinweisen könnten.

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