Möglicher Angriff auf König Mohammed VI. vereitelt.

Vorwurf eines Angriffs mit einer gefährlichen Waffe von der Polizei erhoben.

Angriff
König Mohammed VI. von Marokko

Sicherheitsbeamte stoppten marokkanischen Staatsbürger bei dem Versuch sich dem König zu nähern.

Paris – Der marokkanische König Mohammed VI. befindet sich nach seiner Augenoperation noch immer in Frankreich – maghreb-post berichtete. Bei einer Fahrt am letzten Sonntag zwischen dem Wohnsitz des Königs auf Schloss Betz (Oise) und dem Flughafen Roissy-Charles de Gaulle, soll ein ca. 39 Jähriger Mann mit marokkanischer Herkunft versucht haben, sich dem König zu nähern. Nach Angaben der französischen Zeitung „Le Parisien“ soll der Mann versucht haben, sich mit seinem PKW in die Fahrzeugkolonne des Königs hineinzudrängen. Dies konnte durch die Leibwächter des Monarchen und durch die Motorradeskorte der französischen Polizei verhindert werden. Dabei soll der Angreifer seinen PKW sehr aggressiv eingesetzt haben. Er versuchte die Fahrzeuge der Sicherheitsbeamten durch Überholmanöver, selbst auf den Grünstreifen, zu umfahren. Seine womögliche Absicht bestand darin das Fahrzeug des Königs zu stoppen. Die Polizei geht von einem Angriff aus.

Absichten des Mannes unklar, möglicher Angriff auf den König kann nicht ausgeschlossen werden.

Welche Absichten der Mann letztendlich gehabt hat, ist noch unklar und Gegenstand der noch anhaltenden Ermittlungen. Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass der Mann nicht zum ersten Mal versucht hatte sich König Mohammed VI. zu nähern. Der Mann soll bereits am letzten Freitag versucht haben in die Residenz der Königs einzudringen. An diesem Abend wurde ein marokkanischer Sicherheitsbeamter angegriffen und von dem Mann verletzt. Der Sicherheitsbeamte hatte den Mann abgewehrt und das Eindringen unterbunden. Der Sicherheitsbeamte wurde allerdings am Kopf verletzt. Der Angreife hatte den Leibwächter gegen die das Schloss umschließende Mauer gestoßen. Der angreifende Mann wurde bei diesem Versuch überwältigt und durch die französische Polizei verhaftet, aber dann wieder freigelassen.

Vorwurf eines Angriffs mit einer gefährlichen Waffe von der Polizei erhoben.

Nach Angaben des festgenommenen Mannes habe er aber nicht die Absicht gehabt dem König zu schaden, sondern nur den Wunsch gehegt mit ihm zu sprechen. Dennoch wirft die Polizei dem Angreifer vor, durch sein Verhalten sowohl die Sicherheit von Passanten, den Sicherheitskräften und des marokkanischen Königs gefährdet zu haben. Die zuständige Polizei bedankte sich bei den Leibwächtern des Königs dafür, dass diese trotz der unsicheren Situation besonnen reagiert haben und nichts Schlimmeres passiert sei. Der verhaftete Angreifer soll am 20. Dezember diesen Jahres vor Gericht gestellt werden. Es wird dem Angreife auch ein Angriff mit einer gefährlichen Waffe vorgeworfen. Die Nutzung des PKWs wird als Nutzung einer gefährlichen Waffe gewertet.

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