Tunesien – Gesundheitsministerium reagiert auf Cholera in Algerien.

Gesundheitsministerium rät Bürgerinnen und Bürgern zur Aufmerksamkeit

Cholera in Algerien löst in Tunesien Besorgnis aus.

Tunis – Das tunesische Gesundheitsministerium hat auf die Cholerafälle im Nachbarland Algerien reagiert. In einer Erklärung vom 24. August 2018 warnte das Gesundheitsministerium vor den Gefahren der Cholera, nachdem in Algerien aktuell 41 Fälle der schweren Infektionskrankheit bestätigt wurden. In der algerischen Hauptstadt soll es bereits einen Todesfall gegeben haben. Im Zusammenhang mit den Unwettern in Tunesien, die zu lokalen Überschwemmungen geführt haben, sieht das Gesundheitsministerium auch ein erhöhtes Risiko für Tunesien. Das Gesundheitsministerium stellt in seiner Erklärung fest, dass in Tunesien bisher keine Cholerafälle aufgetreten sind.

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Tunesisches Gesundheitsministerium leitet zusätzliche Schutzmaßnahmen ein.

Im weiteren Verlauf wies das tunesische Gesundheitsministerium darauf hin, dass man weitere Schutzmaßnahmen und intensivere Kontrollen, als Präventivmaßnahmen gegen die Cholera, eingeleitet hat. Besonderes Augenmerk legt man auf die Bereiche der hygienischen Kontrolle von Trinkwasser, Lebensmitteln und Abwässern. Korrekturmaßnahmen sind notwendig und wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden für den Schutz der öffentlichen Gesundheit durchgeführt.

Gesundheitsministerium rät Bürgerinnen und Bürgern zur Aufmerksamkeit

Als Präventivmaßnahme rät das Ministerium den Tunesierinnen und Tunesiern Wasser nur aus sicheren Bezugsquellen zu beziehen. Das gilt vor allem bei öffentlich zugänglichen Brunnen und Wasserquellen. Bürgerinnen und Bürger sollten Abstand von Wasser aus unsicheren Verkaufsstellen und von Wasserverkäufern nehmen.

In diesem Zusammenhang betont das Ministerium die Notwendigkeit, hygienische und saubere Behälter für Wasser einzusetzen.