Marokko – Altstadt von Casablanca teilweise gesperrt.

Sperrung von Straßen und Märkte vor allem in der Altstadt von Casablanca soll Ausbreitung von SARS-COV 2 erschweren.

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Moschee
Hassan II. Moschee in Casablanca Marokko

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen ergreifen lokale Behörden neue Maßnahmen.

Casablanca – Die aktuellen SARS-COV 2 Neuinfektionen in der Stadt Casablanca treiben den verantwortlichen in der Region Casablanca – Settat die Sorgenfalten auf die Stirn. Alle wollen einen vollständigen Lockdown verhindern, den sich das Land wirtschaftlich kaum nochmals leisten kann. Jetzt will man die steigenden Zahlen bei den Neuinfektionen in der wichtigsten Wirtschaftsmetropole des nordafrikanischen Königreiches durch neue Eindämmungsmaßnahmen in den Griff bekommen. Bereits seit rund zwei Wochen sind die Reisemöglichkeiten aus und in die Stadt stark eingeschränkt. Nun wurden nach ersten marokkanischen Medienberichten und auf Ebene der Präfektur Casablanca-Anfa verschiedene Präventivmassnahmen ergriffen. Das Nachrichtenportale Medias24 meldet folgende Maßnahmen:

  • Verbot der Übertragung von Sportereignissen wie Fußballspielen auf Bildschirmen in Cafés.
  • Schließung der folgenden Verkehrsachsen und Stadtviertel, alle in der alten Medina:
  • Bd Taher El Alaoui,
  • Rue Abderrahmane El Mkhanet
  • Rue Mouha Ou Said
  • Bab Marrakech
  • Bab Jdid
  • Sour Jdid
  • Benjdia Markt und Chaouia-Markt in der Straße Moussa Bnou Noussair.
  • Einrichtung gemischter Patrouillen auf den folgenden Marktzugangsebenen bei allen wichtigen Zugängen: Zentraler Markt, und Markt Chaouia sur la rue Moussa Bnou Noussair.
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