Marokko – Neuer Höchstwert mit 2.234 Coronavirus – Neuinfektionen in 24h.

1.345 Patienten als von COVID-19 geheilt entlassen.

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Gesundheitsministerium
Quelle MAP - Sitz des marokkanischen Gesundheitsministeriums in Rabat.

Rate der positiven SARS-COV 2 PCR – Tests pro 24 Stunden steigt auf 9,4%

Rabat – Das marokkanische Gesundheitsministerium hat heute den bisher höchsten Wert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-COV 2 vermelden, der seit Ausbruch der Pandemie festgestellt werden musste. In der täglichen Pressemeldung bestätigte Marokko für die vergangenen 24 Stunden 2.234 Neuinfektionen mit SARS-COV 2. Das sind 6,2 Infizierte je 100.000 Einwohner binnen 24 Stunden. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie (2. März 2020) und mit Stand 6. September 2020 – 18:00 Uhr Ortszeit 72.394 Menschen infiziert. Dies entspricht 199,4 Infizierte je 100.000 Einwohner. Es wurden insgesamt 23.557 PCR- bzw. COVID-19 Tests durchgeführt, wobei 9,4% der Tests ein positives Ergebnis zeigten. Auch das ist einer der bisher höchsten Positivraten. Marokko könnte den Höhepunkt der Pandemie noch nicht überwunden haben. Am 10. September 2020 sollte der Gesundheitsnotstand auslaufen und mit ihm die für die Wirtschaft weiterhin belastenden Eindämmungsmaßnahmen. Vor diesem Hintergrund könnte eine weitere Verlängerung des Ausnahmezustands drohen.

Die Neuinfektionen verteilen sich auf folgende Regionen:

  • 948 Neuinfektionen in der Region Casablanca – Settat, davon Casablanca 773, Mohammedia 23, Nouaceur 24, El Jadida 10, Berrechid 14, Settat 72, Médiouna 24, Sidi Bennour 1, Benslimane 7,
  • 287 Neuinfektionen in Darâa – Tafilalet, davon Zagora 102, Errachidia 66, Ouarzazate 59, Midelt 30, Tinghir 30.
  • 228 Neuinfektionen in Marrakech – Safi, davon Marrakech 107, Al Haouz 60, Rhamna 3, Youssoufia 1, Essaouira 32, Chichaoua 10, Safi 15.
  • 165 Neuinfektionen in Beni Mellal – Khenifra, davon Azlilal 53, Khenifra 51, Beni Mellal 29, Khouribga 9, Fquih Ben Salah 23.
  • 30 Neuinfektionen in Rabat – Salé – Kénitra, davon Kénitra 48, Rabat 14, Salé 44, Sidi Kacem 11, Skhirate-Témara 7, Sidi Slimane 5, Khémisset 1.
  • 118 Neuinfektionen in Tanger – Tetouan – Al Hoceima, davon Tanger-Assilah 65, Tetouan 20, Larache 14, Al Hoceima 11, M’Diq-Fnideq 5, Ouezzane 1, Chefchaouen 2.
  • 109 Neuinfektionen in Souss – Massa, davon Agadir-Ida-Ou-Tanane 52, Inezgane- Ait Melloul 42, Choutka-Aït Baha 8, Tiznit 5, Taroudant 2.
  • 94 Neuinfektionen in Fés – Meknés, davon Fés 31, Taza 36, Meknés 17, El Hajeb 1, Sefrou 5, Taounat 2, Moulay Yacoub 1, Boulemane 1.
  • 87 Neuinfektionen in Dakhla-Oued Eddahab, davon alle Fälle in Oued Ed-Dahab.
  • 38 Neuinfektionen in Laayoune – Sakia El Hamra, davon Laayoune 23, Es-Semara 10, Boujdour 3, Tarfaya 2.
  • 17 Neuinfektionen in Guelmim – Oued Noun, davon Guelmim 14, Sidi Ifni 3.
  • 13 Neuinfektionen L´Oriental, davon Uzzdah-Angad 8, Berkane 1, Taourirt 2, Guercif 2, Jerada 2.
Coronavirus
Quelle Gesundheitsministerium – Aktuelle Infektionszahlen in Marokko Stand 6. September 2020 – 18:00 Uhr

32 neue Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19

Wie das Gesundheitsministerium berichtet, gab es in den vergangenen 24 Stunden 32 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer SARS-COV 2 Infektion bzw. COVID-19 Erkrankung, womit Marokko insgesamt und seit dem ersten Todesfall (10. März 2020) 1.361 Todesfälle zu beklagen hat. Die aktuelle Sterblichkeitsrate (Letalitätsrate) liegt weiterhin bei 1,9%.

1.345 Patienten als von COVID-19 geheilt entlassen.

Es wurden 1.345 neue Heilungen von COVID-19 binnen 24 Stunden vom Ministerium bestätigt. Damit steigt die Summe aller Genesungen auf 55.274 Menschen. Die Heilungsrate liegt bei 76,4%. Derzeit betreuen die Krankenhäuser, medizinischen Zentren und Quarantäneeinrichtungen 15.759 Patienten mit unterschiedlicher Schwere der Symptome bzw. Erkrankung. Dies entspricht 43,4 Patienten je 100.000 Einwohnern. Einige Fälle werden auch zuhause beobachtet und betreut, sofern es die Umstände erlauben. 201 Patienten befinden sich in einem schweren oder kritischen Zustand, wovon 33 Menschen intubiert und damit künstlich beatmet werden.

 

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