Leila Slimani gewinnt Französische Literaturauszeichnung

Marokkanische Schriftstellerin erhält renommierte Literaturauszeichnung.

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Leila Slimani
Leila Slimani gewinnt Französischen Literaturauszeichnung, Quelle Wikipedia

Marokkanische Schriftstellerin Leila Slimani erhält renommierte Literaturauszeichnung.

Paris – Die in Marokko geborene Autorin Leila Slimani hat in Frankreich eine der renommiertesten Literaturauszeichnungen erhalten. Die 35-Jährige Schriftstellerin erhielt den Prix Goncourt. Dieser Preis wird seit 113 Jahren vergeben und gilt als die wichtigste Auszeichnung Frankreichs. Sie ist insgesamt erst die 12. Frau, die diesen Preis verliehen bekam.

Die Autorin und Journalistin Leila Slimani wurde von der Jury für ihren zweiten Roman mit dem Titel „Chanson Douce“ ausgezeichnet. Bei dem Roman „Chanson Douce“ was auf Deutsch etwa „Wiegenlied“ bedeutet, handelt es sich um einen raffinierten Psychothriller. Er erzählt von einer Kinderfrau, die Kinder nicht nur behütet, sondern auch ermordet. In einer Rückschau wird beleuchtet wie sich alles zusammenfügt und herleitet. Dabei wird ein kritischer Blick auf die Gesellschaft und die aktuellen Formen menschlicher Bindungen geworfen.

Die Autorin Laila Slimani wurde 1981 in Rabat geboren. Sie besitzt sowohl die Französische als auch die Marokkanische Staatsangehörigkeit. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin war die studierte Politologin und Medienwissenschaftlerin für das Magazin „Jeune Afrique“ journalistisch tätig. Sie versuchte sich zwischenzeitlich auch mal als Schauspielerin.

Der nun ausgezeichnete Roman ist bereits ihr zweiter. Ihr erster Roman mit dem Titel „Dans le jardin de l´ogre“ (Im Garten des Menschenfressers) erschien im Jahr 2014.

Quelle

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