Marokko – Eröffnung des 10. Internationalen Filmfestivals von Dakhla

Sieben Filme aus ganz Afrika kämpfen um die Preise.

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Filmfestival
10. Internationale Filmfestival von Dakhla

Filme aus 13 afrikanischen Ländern werden dem Publikum in Dakhla auf dem 10. Filmfestival vorgeführt.

Dakhla – Das 10. Internationale Filmfestival von Dakhla wurde am Freitag in Anwesenheit von Filmemachern, marokkanischen und afrikanischen Produzenten, Persönlichkeiten aus der marokkanischen Filmwelt und Prominenten aus der Welt der Kultur, Kunst und Medien eröffnet.

Diese Veranstaltung ist eine Hommage und Chance an und für afrikanische Filme aus 13 Ländern des Kontinents. Zeitgleich findet die 7. Ausgabe von Art in African Style in der Stadt Dakhla statt, die sich im Laufe der Jahre zu einem Motor für städtische Investitionen und zu einer Touristenattraktion entwickelt hat.

Sieben Filme aus ganz Afrika kämpfen um die Preise.

Bei dieser Ausgabe, die vom „Verein für kulturelle und künstlerische Unterhaltung in den südlichen Provinzen (Association pour l’animation culturelle et artistique dans les provinces du Sud) organisiert wird, konkurrieren sieben Filme um die Preise des Festivals: den Sonderpreis der Jury, den Preis für den Regisseur und den Hauptpreis.

Die Filme im offiziellen Wettbewerb sind: „La nuit des rois“ – Philippe Lacôte (Elfenbeinküste), „Juju stories“ – Abba T Makama, C J ‚Fiery‘ Obasi, Michael Omonua (Nigeria), „Amansa Tiafi“ – Kofi Ofosu-Yeboah (Ghana), „Breakable“ – Ahmed Rashwan (Ägypten), „Bendskins“ – Narcisse Wandji (Kamerun), „Annatto“ – Fatima Ali Boubakdi (Marokko), und „La traversée“ – Irene Tassembedo (Burkina Faso).

Die Jury der 10. Ausgabe steht unter dem Vorsitz des senegalesischen Regisseurs und Produzenten Moussa Tourré und umfasst außerdem die Schauspielerin Tella Kpomaho (Benin), die marokkanische Schauspielerin Farah El Fassi und die kongolesischen Regisseure David-Pierre Fila und Sami Tlili aus Tunesien.

Mouna Fettou besonders geehrt.

Die Eröffnungsfeier war eine Hommage an die marokkanische Schauspielerin Mouna Fettou, die in ihrer ersten Rolle in „Eine Liebe in Casablanca“ von Abdelkader Lagtaâ, dann in „Frauen und Frauen“ von Saad Chraibi und „Die Straße der Frauen“ von Farida Bourqiya sowie in vielen anderen Film- und Fernsehrollen glänzte, die sie zu einem unbestrittenen Star machten.

Der marokkanische Regisseur Jerôme-Cohen Olivar wurde ebenfalls geehrt. Er drehte zwei große Spielfilme: „Kandisha“, einer der letzten Auftritte Weltstars David Carradine, und „L’orchestres de minuit“, bei dem er Gad Elmaleh und Hassan El Fad spielte.

Das Festival würdigte auch die ruandische Regisseurin und Produzentin Jacqueline Murekeyisoni, Leiterin des Internationalen Frauenfilmfestivals und Vorsitzende des Exekutivausschusses des ruandischen Vereins „Cinéma des femmes“, der sich für die Ausbildung einer Elite ruandischer Filmemacherinnen einsetzt.

Im Rahmen der Förderung von Filmproduktionen über die Geschichte und Kultur des Volkes der Sahraoui und Hassani werden mehrere Dokumentarfilme von Filmemachern aus der Region gezeigt.

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