Marokko – Internationales Filmfestival Marrakech abgesagt.

Erste Absage seit Gründung im Jahr 2001

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Filmfestival
Internationales Filmfestival von Marrakech

COVID-19 Pandemie zwingt dazu, dass internationale Filmfestival im November abzusagen.

Marrakech – Die Stiftung des Internationalen Filmfestivals von Marrakech gab am vergangenen Freitag, den 4. September 2020 bekannt, dass die 19. Ausgabe dieses weltbekannten Festivals abgesagt wird. Geplant war die Veranstaltung ursprünglich für den kommenden November.

„Aufgrund der Gesundheitskrise im Zusammenhang mit der durch die Covid19-Erkrankung verursachten Pandemie, ihrer besorgniserregenden Entwicklung auf der ganzen Welt und der Unsicherheiten, die sie hervorruft, hat die Stiftung des Internationalen Filmfestivals von Marrakech beschlossen, die 19. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals von Marrakech, die ursprünglich für November 2020 geplant war, abzusagen“, so die Stiftung in einer Erklärung.

Erste Absage seit Gründung im Jahr 2001

Das inzwischen weltbekannte und etablierte Filmfestival wurde 2001 von König Mohammed VI. ins Leben gerufen. Präsident und Vorsitzende des Komitees ist Prinz Moulay Rachid von Marokko. In den vergangenen 19 Jahren entwickelte sich das Filmfestival zu einem Anziehungspunkt für die großen internationalen Filmstars Europas, der USA und Asiens. Das marokkanische Königreich versucht mit solchen und anderen Kulturveranstaltungen Marrakech zu einen Zentrum des Jetsets zu machen und den Tourismus anzukurbeln. Für Marrakech ist der Tourismus inzwischen einer der wichtigsten Einnahmequellen und Stütze der lokalen Wirtschaft. Der Luxustourismus bringt aber auch seine Schattenseiten mit, so hat die rote Königsstadt zunehmend mit ökologischen Problemen und Wassermangel zu kämpfen und auch soziale Probleme treten hervor, wenn Reich und Arm aufeinander treffen.

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