Marokko – Königreich schaut bei Doping weg.

Geringe Kontrollen und ein Netz von Unterstützern vereinfachen Betrug beim Leistungssport.

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ARD Sportredaktion recherchiert zur Doping im marokkanischen und afrikanischen Sport.

Rabat – Das nordafrikanische Land ist seit Jahrzehnten erfolgreich in der Leichtathletik. Hier besonders bei den Läufern der Mittel- und Langstrecken. Zahlreiche Rekorde wurden von marokkanischen Läuferinnen und Läufern aufgestellt, von denen bis heute einige Bestand haben. Eben solange standen Marokko und seine Sportler wegen Doping unter besonderer Beobachtung und auf einer entsprechenden Liste des internationalen Leichtathletikverbands. Erst vor wenigen Jahren nahm man das Land von dieser Liste. Nun droht dem Königreich, dass durch seine Sportler gerne Werbung für sich macht, Idole für die eigene Jugend aufbaut und gute Deviseneinnahmen erzielt hat, wieder auf die Liste der besonders zu beobachtenden Länder zu kommen. Wie sehr das Doping unter den Leistungssportlern verbreitet ist, haben die Recherchen der ARD Sportschau versucht aufzuzeigen. In einer Reportage decken die Reporter die Situation im nordafrikanischen Königreich auf.

Hier der Link zum Video, falls es sich nicht abspielen lässt (hier)