Algerien – Außenminister Messalah äußert sich zum „Runden Tisch“ Westsahara.

Algerischer Außenminister spricht von der Zusammenführung der zwei Konfliktparteien.

Außenminister
Algerischer Außenminister Abdelkader Messahel

Treffen verlief positiv und Algerien unterstütz den direkten Dialog zwischen Marokko und der Polisario – Front.

Genf – Nach dem gestrigen Ende des ersten „Runden Tisch“ zur Westsahara in Genf haben die einzelnen Gesprächspartner ihre Sicht der Dinge gegenüber den Medien dargestellt. Bereits gestern stellten sich der Sondergesandte der UNO für die Westsahara, Dr. Horst Köhler, und der marokkanische Außenminister, Nasser Bourita, den anwesenden Medien. Am gestrigen Abend veröffentlichte auch die algerische – staatliche Nachrichtenagentur APS eine Stellungnahme des algerischen Außenminister Abdelkader Messahel. In der Erklärung von Außenminister Messalah werden dann doch die Unterschiede, vor allem zwischen Algerien und Marokko, deutlich. Aus Sicht Algeriens hat man als Nachbarland dazu beigetragen, dass es zu „direkten“ Gesprächen zwischen Marokko und der Polisario – Front gekommen ist. Marokko ist der Auffassung, dass nun endlich alle Konfliktparteien an einem Tisch saßen, inkl. dem Nachbarland Algerien, welches aus Sicht des Königreiches eine entscheidende Rolle spielt.

Algerischer Außenminister spricht von der Zusammenführung der zwei Konfliktparteien.

In der Pressemeldung des algerischen Außenministers heißt es, dass „der „Runde Tisch“ auf Einladung des persönlichen Gesandten des Generalsekretärs für die Westsahara, des ehemaligen deutschen Präsidenten Horst Kohler“, einberufen wurde, wodurch die Beteiligung beider Konfliktparteien, des Königreichs Marokko und der Polisario – Front, sowie der Nachbarländer Algerien und Mauretanien „gemäß der Resolution 2440 des Sicherheitsrates“ ermöglicht wurde.

Bei dieser Gelegenheit betonte Außenminister Abdelkader Messahel, dass Algerien als Nachbarland die Bemühungen des UNO – Generalsekretärs und seines persönlichen Gesandten Horst Köhler, wie bei der gewährten Audienz von Präsidenten der Republik, Abdelaziz Bouteflika, im Oktober 2017, zugesagt, stets uneingeschränkt unterstützt habe.

Algerien unterstützt die Bemühungen des UNO – Sondergesandten.

Während der gesamten Arbeit bei dieser Tagung und aller anderen Tagungen zuvor hat es (Algerien) die Bereitschaft und den echten Willen gezeigt, seinen Beitrag zu leisten, damit die beiden Konfliktparteien, Marokko und die Polisario – Front, zu einer baldigen Lösung gelangen können, die die Selbstbestimmung des Volkes der Westsahara im Einklang mit dem Völkerrecht und den Resolutionen der Vereinten Nationen ermöglicht.

Außenminister Abdelkader Messahel würdigte auch die Anerkennung Algeriens für seine Bemühungen bei der Durchführung dieses Genfer Treffens, das eine neue Dynamik im Prozess der Lösung der Westsahara – Frage schuf.

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