Algerien – Präsident Tebboune in Algier eingetroffen.

Präsident Tebboune nach COVID-19 Erkrankung in Deutschland behandelt.

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Präsident der Volksrepublik Algerien - Abdelmadjid Tebboune

Staatsoberhaupt wird sich weiterhin von seiner COVID-19 Erkrankung und Behandlung in Deutschland erholen müssen.

Algier – Der algerische Staatspräsident Abdelmajid Tebboune ist wieder im Land. Das bestätigte die algerische – staatliche Nachrichtenagentur APS unter Berufung auf offizielle Quellen. Präsident Tebboune sei am gestrigen Dienstagabend (29. Dezember 2020) gelandet. Er kehrte nach intensiver medizinischer Behandlung aus Deutschland zurück, nachdem er sich mit dem Coronavirus SARS-COV 2 infiziert hatte und schwer an COVID-19 erkrankt war. Der Präsident der Republik Algerien wurde bei seiner Ankunft von zahlreichen hochrangigen Vertretern des Staates und des Militärs in Empfang genommen. In einer kurzen Stellungnahme bei seiner Ankunft sagte Präsident Tebboune, dass es „eine besonders schwierige Sache ist, weit weg vom Land zu sein, besonders für jemanden in einer verantwortungsvollen Position“.

Präsident muss sich weiter von seiner COVID-19 Erkrankung erholen.

Nachdem er Allah (Gott) für seine Rückkehr ins Land gedankt hatte, versicherte der Präsident der Republik, dass er nur noch wenig Zeit für eine vollständige Genesung benötige.

„Ich wünsche dem algerischen Volk alles Gute und ein neues Jahr voller Freude, vor allem für die Bedürftigen“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu und versicherte, dass sich der algerische Staat für diese Bevölkerungsgruppe einsetzen werde.

Am Ende seiner kurzen Ansprache wünschte sich Präsident Tebboune, dass das neue Jahr 2021 viel besser sein möge als das Vergangene.

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Präsident Abdelmajid Tebboune meldet sich nach COVID-19 Erkrankung per Videobotschaft

Präsident Tebboune nach COVID-19 Erkrankung in Deutschland behandelt.

Am 24. Oktober 2020 hatten Mediziner, die den Präsidenten betreuen, ihm eine Selbstquarantäne von fünf Tagen angeraten, nachdem sich in seinem direkten Umfeld mehrere Personen, Mitarbeiter und Regierungsmitglieder nachweislich mit dem Coronavirus SARS-COV 2 infiziert hatten.

Am 27. Oktober 2020 wurde das algerische Staatsoberhaupt in das Zentralkrankenhaus der Armee in Ain Naadja in Algier eingeliefert. Am 28. Oktober wurde er auf Empfehlung des medizinischen Personals offiziell zur „gründlichen medizinischen Untersuchung“ nach Deutschland überstellt. Es ist anzunehmen, dass Präsident Tebboune zu diesem Zeitpunkt schon erste Symptome einer COVID-19 Erkrankung zeigte.

Das medizinische Personal hatte am Tag nach seiner Verlegung angegeben, dass Präsident Tebboune nach gründlichen medizinischen Untersuchungen eine angemessene Behandlung gemäß dem medizinischen Protokoll erhalten hatte. Nach unbestätigten Angaben wurde der algerische Präsident zunächst im Großraum Köln/Bonn und später in Berlin behandelt.

Der algerische Präsident hatte sich am 13. Dezember 2020 aus einer Rehaklinik in Deutschland aus per Videobotschaft an die Algerier gewandt, um sie über seinen Gesundheitszustand zu informieren und ein Lebenszeichen abzugeben, und gesagt, er werde zeitnah ins Land zurückkehren.

Algerien – Ein Jahr Präsidentschaft Abdelmajid Tebboune

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