Algerien – USA sprechen Reise- und Terrorwarnung an eigene Bürger aus.

Es drohen Anschläge und Entführungen durch Terrorgruppen.

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Außenministerium
USA - Außenministerium - State Department

Sorge vor terroristischen Bedrohungen und Entführungen von US-Bürgern in Algerien.

Washington D.C. – Das US-amerikanische Außenministerium hat die Warnstufe für US-Bürger in Algerien angehoben. Die USA raten zusätzlich allen US-Bürgern, die nach Algerien reisen möchten, von der Reise ab. Die Warnstufe wurde vom US-State Department auf das Level 4 angehoben. Das ist die höchste Warnstufe, die das amerikanische Außenministerium vergeben kann. Zuvor bestand bereits eine Reisewarnung wegen der COVID-19 Pandemie.

Es drohen Anschläge und Entführungen durch Terrorgruppen.

„Terroristische Gruppen bereiten sich weiterhin auf mögliche Anschläge in Algerien vor. Terroristen können mit wenig oder gar keiner Vorwarnung angreifen und haben in letzter Zeit algerische Sicherheitskräfte ins Visier genommen“, heißt es auf der Website des Außenministeriums. „Die meisten Angriffe finden in ländlichen Gebieten statt, aber Angriffe sind auch in städtischen Gebieten möglich, trotz einer großen Polizeipräsenz“, so das Ministerium weiter.

Das US – State Department rät seinen Bürgern außerdem, „Reisen in ländliche Gebiete im Umkreis von 50 km zur Grenze zu Tunesien und im Umkreis von 250 km zu den Grenzen zu Libyen, Niger, Mali und Mauretanien wegen terroristischer und krimineller Aktivitäten, einschließlich Entführungen, zu vermeiden.

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