Clinton-Stiftung erhielt 12 Mio. US$ von König Mohammed VI.

König Mohammed soll 2015 rund 12 Mio. US$ an eine Clinton-Stiftung gespendet haben.

Clinton Mohammed VI.
Clinton-Stiftung erhielt 12 Mio. DU$ von König Mohammed VI.

König Mohammed VI. soll 2015 rund 12 Mio. US$ an eine Clinton-Stiftung gespendet haben.

Die aktuelle US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Hillary Clinton ist Gründerin und Vorsitzende zahlreicher Stiftungen. Die gesamte Familie engagiert sich weltweit und nutzt, bei der Beschaffung von Geldern, die guten Kontakte, die sie während der langen politischen Arbeit knüpfen konnten. Wie The Atlantic in den USA berichtet, soll der König von Marokko Mohammed VI. im Jahr 2015 rund 12 Mio. US$ an die Clinton Global Stiftung gespendet haben. Die Nachrichtenseite The Atlantic beruft sich dabei auf gehackte E-Mails, die auf der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurden.

Als Gegenleistung soll der König auf eine Teilnahme von Hillary Clinton im Mai 2015 bei einer Veranstaltung gedrängt haben. Die Teilnahme der Politikerin wurde dem Königshaus wohl auch zugesagt, wie eine Mail einer engen Mitarbeiterin zeigt.

Über die Motive des marokkanischen Monarchen kann man nur spekulieren. Es liegt aber nahe, dass man sich in Marokko durch die Spende ein gutes Verhältnis zu einer möglichen Präsidentin erhofft. Besonders heikel ist das Timing zu bewerten. Zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Marokko bereitete das Wahlkampfteam, der ehemaligen First Lady und Außenministerin unter Barak Obama, ihre Kandidatur vor. Bereits damals hat man befürchtet, dass die doch große Nähe zum Geld für die Präsidentschaftskandidatur problematisch sein könnte. Daher wollte man an solchen Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen. An der Veranstaltung im Mai 2015 nahm sie dann nicht selbst teil, sondern wurde von Ehemann Bill und Tochter Chelsea Clinton vertreten.

Der aktuelle US-Wahlkampf zwischen Hillary Clinton (Demokraten) und Donald Trump (Republikaner) wird ausgesprochen giftig geführt und ist geprägt von verbalen Tiefschlägen. Die ehemalige First Lady und Außenministerin Hillary Clinton sieht sich immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt eine zu große Nähe zum großen Geld zu haben. Dieser neuerliche Enthüllung wird den republikanischen Kandidaten sicherlich freuen.

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