Maghreb – Ägypten droht mit militärischer Intervention in Libyen.

Ansprache in einem Militärstützpunkt nahe der libyschen Grenze.

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Präsident Al Sissi fordert ausländische Mächte zum Rückzug aus Libyen auf und droht mit Einsatz des ägyptischen Militärs.

Kairo – Der ägyptische Präsident Abdelafattah Al Sissi bereitet die ägyptische Armee auf eine Intervention in Libyen vor und stellt der Türkei indirekt ein Ultimatum. Präsident Al Sissi spricht davon per militärischer Intervention in Libyen „die Eindringlinge zu verjagen“.

Abdelfattah Al-Sissi hielt am Samstag, den 20. Juni, vor der ägyptischen Armee auf dem Militärstützpunkt Sidi Berrani an der Grenze zu Libyen eine Rede, um sein Vorhaben anzukündigen.

Der ägyptische Präsident stellte ein deutliches Ultimatum und verkündete, dass sein Land nun „jeder internationale Legitimität besitzt“, um einzugreifen und Söldner und Eindringlinge zu vertreiben“. Er drohte der Türkei, ohne sie explizite zu nennen, und warf ihr vor, „extremistische Milizen“ zu unterstützen, indem sie „militärische Mittel einsetzt, um ihren expansionistischen Bestrebungen Nachdruck zu verleihen“.

Al Sissi fügt hinzu, dass Ägypten den Libyern bei der Befreiung ihres Landes helfen werde, und fordert den Rückzug aller in Libyen anwesenden ausländischen Mächte sowie die Auflösung der bewaffneten Milizen.

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