Marokko – 330 Mio. € aus Deutschland für Entwicklungsprojekte.

Unterzeichnung im Finanz- und Wirtschaftsministerium in Rabat

234
Abkommen
Quelle marokkanisches Finanzministerium - Deutscher Botschafter in Rabat, Herr Götz Schmidt-Bremme und marokkanischer Finanz- und Wirtschaftsminister Mohamed Benchaaboun in Rabat

Kredite und Fördergelder sollen den Ausbau von „Erneuerbarer Energien“ und Bewässerungssystemen unterstützen.

Rabat – Deutschland gehört zu den EU-Ländern, die sich in Marokko, bei sog. Nachhaltigkeitsprojekten, besonders engagieren. Über die staatseigene KfW Bank hat man sich wesentlich und entscheidend an der Finanzierung des Solarprojektes Noor I-IV in der Nähe von Ouarzazate eingebracht. Aber auch bei Bewässerungsprojekten unterstützt Deutschland das nordafrikanische Land. In dieser Woche unterzeichneten Deutschland und Marokko ein weiteres Abkommen, dass die Weiterentwicklung von solchen Projekten sicherstellen soll. Dazu stellt Deutschland rund 330,5 Mio. € zur Verfügung. Die Summe setzt sich aus Krediten und Fördermitteln zusammen.

Erneuerbare Energie
Quelle MASEN – Noor Ouarzazate III

Unterzeichnung im Finanz- und Wirtschaftsministerium in Rabat

Die Mittel sind für Projekte in den Bereichen „Erneuerbarer Energien“, Strom, Wasserversorgung und –speicherung sowie Meerwasserentsalzung vor allem in ländlichen Regionen vorgesehen. Zwei Abkommen wurden diesbezüglich am 5. Februar 2019 vom marokkanischen Wirtschafts- und Finanzminister Mohamed Benchaaboun und dem Deutschen Botschafter in Rabat, Götz Schmidt-Bremme, unterzeichnet.

Der marokkanische Finanzminister sieht in der Unterzeichnung der Abkommen einen Beleg für die „ausgezeichneten“ Beziehungen zwischen Deutschland und dem Königreich. Er betonte, dass Marokko ein wichtiger Partner der deutschen Initiative „Compact with Africa“ (CWA) ist, die darauf abzielt, private Investitionen in Afrika durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen zu fördern. Die CWA-Initiative versucht reformorientierte afrikanische Länder mit internationalen Organisationen und Partner aus den G20 Staaten zu verbinden.

Empfohlener Artikel