Marokko – Konsularische Dienste für MRE werden digitalisiert.

Erste Dienste im Rahmen der COVID-19 Pandemie freigeschaltet.

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MRE
Für im Ausland lebende Staatsbürger zuständige Staatssekretärin Nezha El Ouafi

Für MREs zuständige Staatssekretärin im Außenministerium kündigt noch in diesem Jahr neue Onlinedienste an.

Rabat – Für zahlreiche diplomatische Vertretungen Marokkos im Ausland sollen noch vor Ende des Jahres erstmalig digitale Angebote zur Vorbereitung und Abwicklung konsularischer Dienstleistungen für MREs eingeführt werden.

Die marokkanische Staatssekretärin für im Ausland lebende Marokkaner MRE, Frau Nezha El Ouafi, gab dies am Dienstag während einer Parlamentssitzung im Abgeordnetenhaus bekannt.

Die digitalen Dienste sollen es den im Ausland lebenden Marokkanern ermöglichen, bestimmte konsularische Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können, ohne zu Botschaften und Konsulaten reisen zu müssen.

Erste Dienste noch in 2020 freigeschaltet werden.

Die diplomatischen Vertretungen Marokkos arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung von Systemen zur Digitalisierung konsularischer Dienstleistungen und zur Erleichterung des Zugangs der Benutzer über Online-Anwendungen, sagte Staatssekretärin Frau El Ouafi. Die digitalen Dienste sollen noch vor Ende 2020 eingeführt werden, fügte sie hinzu.

Laut der Staatssekretärin soll die Digitalisierung der konsularischen Dienste den Marokkanern helfen, Verwaltungsdokumente schnell zu beschaffen, insbesondere wenn sie diese dringend benötigen. Seit diesem Jahr gibt Marokko neue Personalausweise aus, die den Zugang zu Onlinedienste erlauben sollen. Diese werden durch einen PIN-Code ergänzt.

Erste Dienste im Rahmen der COVID-19 Pandemie freigeschaltet.

El Ouafi erinnerte daran, dass die marokkanischen Botschaften und Konsulate auf der ganzen Welt zu Beginn der COVID-19-Pandemie begonnen hätten, schrittweise an der Digitalisierung ihrer Dienste zu arbeiten.

Die bevorstehenden digitalen Anwendungen stünden im Zusammenhang mit dem Plan des marokkanischen Außenministeriums, sein Konsulatssystem strukturell zu reformieren, um die Dienstleistungen näher an die marokkanische Diaspora heranzuführen, ergänzte sie. Erste Auswirkungen sind bereits sichtbar. So hat das marokkanische Generalkonsulat in Düsseldorf eine Online-Terminreservierung eingeführt.

https://www.maghreb-post.de/services/marokko-generalkonsulat-in-duesseldorf-startet-neue-website-mit-terminbuchung/

MREs sollen als Investoren gewonnen werden.

Während der Parlamentssitzung beantwortete Frau El Ouafi auch eine Frage zu den Einrichtungen, die im Ausland lebenden Marokkanern zur Verfügung stehen, die Investitionsprojekte in ihrem Heimatland starten möchten.

Die Staatssekretärin sagte, ihre Abteilung arbeite aktiv an der Stärkung der Verbindung zwischen im Ausland lebenden marokkanischen Fachkräften und Investitionsmöglichkeiten in Marokko. Das Königreich setzt für eine wirtschaftliche Erholung, nach der COVID-19 Krise, auf das Engagement und die Investitionen der MREs. Bereits während der noch anhaltenden Krise haben sich die MREs als wichtige Stütze erwiesen, in dem die regelmäßigen Geldtransfers nahezu konstant geblieben sind.

Marokko – Geringerer Rückgang des Außenhandels und stabile Transfers von MREs.

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