Marokko – Patriot Luftabwehrsystem darf an FAR geliefert werden.

Marokko zieht mit algerischem Luftabwehrsystem S300 gleich.

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Luftabwehrsystem
Patriot-3-Raketensystem - US Luftabwehrsystem

US-Verteidigungsministerium (Pentagon) genehmigt Ausfuhr des Luftabwehrsystems unteranderem an Marokko.

Washington D.C. – Marokko kommt seinem Wunsch näher, dem algerischen Luftabwehrsystem aus russischer Produktion, dem Typ S300, ein vergleichbares Instrument entgegenzustellen.

Das US-Amerikanischer Verteidigungsministerium, Pentagon, hat dem Hersteller Lockheed Martin den Export des Patriot-3-Raketensystems (PAC-3 MSE) an mehrere Länder, darunter Marokko, genehmigt. Dies meldet Inside Defense. Die Auslieferung soll im Jahr 2022 erfolgen. Der weltgrößte Rüstungskonzern, Lockheed Martin, wird eigens ein eigenes Produktionswerk errichten, um der gestiegenen Nachfrage nachkommen zu können. In dem neuen Werk sollen bis zu 500 Raketensysteme pro Jahr hergestellt werden können. Wie viele Systeme Marokko erworben hat, ist noch unklar.

Bereits 2019 verhandelten die damalige US-Regierung und Marokko über die Lieferung des amerikanischen Luftabwehrsystems MIM-104 Patriot. Die marokkanischen Streitkräfte FAR sollen so ihre Verteidigungsfähigkeit verbessern, insbesondere mit Blick auf die algerische Luftwaffe, die auch über russische Kampfjets und Bomber der neuesten Generation und mit Tarnfähigkeiten verfügt. Die potentielle Reichweite und Schlagkraft der marokkanischen F-16 Kampfjets und Drohnen war begrenzt, da Algerien über das S300 und wahrscheinlich auch das S400 Luftabwehrsystem verfügt, welches als sehr effektiv gilt und von Russland z.B. in Syrien eingesetzt wird, um die eigenen Streitkräfte zu schützt.

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