Marokko – Premierminister verneint Teilnahme an US – Friedenskonferenz in Bahrain.

Keine Bestätigung der drei Länder

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Premierminister
Premierminister Saad-Eddine El Othmani

Marokkanischer Premierminister El Othmani widerspricht Medienberichten über eine Teilnahme Marokkos an der Nah-Ost Friedenskonferenz.

Rabat – Der marokkanische Premierminister Saad Eddine EL Othmani sagte, er wisse nichts von der Teilnahme seines Landes an der Konferenz in Bahrain. Diese zielt darauf ab, den als „Deal des Jahrhunderts“ bezeichneten Friedensplan der USA, der den Nah-Ost-Konflikt lösen soll, zu unterstützen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu und dem Nachrichtenportal Middel East Monitor kam Othmanis Erklärung, als Reaktion auf Meldungen von AFP und Reuters, die berichteten, dass Ägypten, Jordanien und Marokko an der sog. Nah-Ost Friedenskonferenz, die von den USA initiiert wurde, in Bahrain teilnehmen werden. Dabei berief man sich auf Äußerungen aus dem „Weißen Haus“ in Washington.

Keine Bestätigung der drei Länder

Die drei Länder haben ihre Teilnahme nicht offiziell angekündigt. Doch ihre Teilnahme an der Konferenz ist von großem Interesse für die Administration von Donald Trump. Die Vereinigten Staaten kündigten an, dass die Konferenz am 25. Juni in Manama, der Hauptstadt von Bahrain, unter dem Motto „Förderung von Investitionen in den palästinensischen Gebieten“, unter Einbeziehung von Finanzministern und Geschäftsleuten stattfinden wird. „Der Deal des Jahrhunderts“ ist nach jetzigem Kenntnisstand ein US-Friedensplan, der darauf abzielt, die Palästinenser mit Hilfe der arabischen Staaten zu Zugeständnissen gegenüber Israel zu bewegen, im Austausch gegen wirtschaftliche Unterstützung. Welche politischen Zugeständnisse dies sein sollen, wird in Bahrain nicht bekannt gegeben. Die Palästinenser haben bereits zum Boykott der Konferenz aufgerufen.

Marokko – Spekulationen über Marokkos Teilnahme an Nah-Ost Friedenskonferenz

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