Politische Aktivisten in Al Hoceima verhaftet.

Direkten Konfrontationen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

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Regierung Marokkos hat 20 politische Aktivisten verhaftet.

Rabat – Die Proteste in der Rif Region rund um Al Hoceima ebben nicht ab. Sie könnten sogar auf einen neuen Höhepunkt zusteuern. Wie die amtliche Nachrichtenagentur MAP berichtet, hat der verantwortliche Staatsanwalt ca. 20 Personen verhaften lassen. Bei den Personen handelt es sich um politische Aktivisten aus der aktuellen Protestbewegung im Rif. Die verhafteten Männer sind im Alter von 26 – 27 Jahren. Ihnen wird durch die Regierung vorgeworfen, dass Sie die Proteste in Al Hoceima logistisch vorangetrieben haben und dafür Finanzmittel aus dem Ausland angenommen haben.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft haben die Beschuldigten durch ihr Handeln eine Staatsgefährdende Tat begangen. Durch die Annahme von logistischer Unterstützung und Finanzmittel aus dem Ausland zur Verbreitung von Propaganda und Aufwiegelung der Bevölkerung hätten die Beschuldigten die staatliche und territoriale Integrität bewusst gefährdet.

Die Verdächtigen wurden in einer umfassenden Polizeiaktion am letzten Freitag und Samstag verhaftet. Den Verhaftungen sollen umfangreiche Ermittlungen vorangegangen sein. In ihrer ersten Stellungnahme am vorletzten Sonntag hatte die Zentralregierung in Rabat diesen Vorwurf bereits erhoben und nannte die Demonstranten „Separatisten mit finanzieller Unterstützung aus dem Ausland“ – maghreb-post berichtete. Diesen Vorwurf wiesen die Sprecher der Demonstranten von sich – maghreb-post berichtete.

Inzwischen kommt es zu direkten Konfrontationen zwischen den Demonstranten und Sicherheitskräften.in den Straßen der Stadt In vereinzelten Videos in den sozialen Netzwerken ist zu sehen wie Sicherheitskräfte mit Steinen beworfen werden und sich zurückziehen. Dabei rufen die Demonstranten: „Es lebe der König“.

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