Tunesien – Präsident betont Engagement für die Palästinenser.

Präsidentschaft verurteilt Gewaltanwendung durch Israel deutlich.

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Präsident
Tunesischer Präsident Kais Saied

Erklärung des Präsidenten sichert fortgesetztes Engagement zur internationalen Mobilisierung zugunsten der palästinensischen Ziele zu.

Tunis – Als derzeitiges nicht-ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates setzt Tunesien seine Kontakte auf höchster Ebene mit den Mitgliedsländern des Rates sowie mit „einflussreichen, brüderlichen und befreundeten Ländern“ fort, um eine internationale Mobilisierung zugunsten der palästinensischen Sache zu gewährleisten.

Laut einer am Freitag von der Präsidentschaft der Republik Tunesien veröffentlichten Erklärung entspricht das tunesische Engagement der „historischen“ und „konstanten“ Position des Landes zugunsten der gerechten palästinensischen Sache und dem Recht der Palästinenser auf Frieden und einen unabhängigen Staat.

Präsidentschaft verurteilt Gewaltanwendung durch Israel deutlich.

Darüber hinaus stellt das Präsidentenbüro fest, dass es die Fortsetzung der „abscheulichen Aggressionen gegen Palästina, Land und Leute verfolgt und die Provokationen und Verletzungen anprangert, die von den Besatzungstruppen in den Bezirken der heiligen Stätten begangen werden und die bereits mehrere „unschuldige“ Opfer gefordert haben.“

„Wie von Präsident Kais Saied angewiesen, unternimmt Tunesien große Anstrengungen, um den Sicherheitsrat aufzufordern, seine Verantwortung für die Aufrechterhaltung der internationalen Sicherheit und des Friedens wahrzunehmen, „hieß es in derselben Erklärung weiter.

Tunesien sieht sich durch zahlreiche Länder unterstützt.

Tunesien appelliert auch an den UN-Sicherheitsrat, schnell zu intervenieren, um die „eklatante“ Aggression gegen das palästinensische Volk zu stoppen.

Zwei Treffen hinter verschlossenen Türen zur Situation in den besetzten Gebieten wurden auf Aufruf Tunesiens und in Abstimmung mit der palästinensischen Seite, der Präsidentschaft des Sicherheitsrates und den Mitgliedsländern abgehalten. Ein drittes öffentliches Treffen soll stattfinden, so die Präsidentschaft der Republik weiter. Tunesien bekräftigte seine konstante Position zugunsten der „gerechten palästinensischen Sache und des Rechts der Palästinenser auf einen unabhängigen Staat.“ Tunesien, China und Norwegen forderten am Donnerstag eine offene Sitzung des Sicherheitsrates, um die jüngsten Entwicklungen in den besetzten Gebieten zu diskutieren.

In einer Erklärung an die staatliche Nachrichtenagentur TAP erklärte Walid Hajjem, tunesischer Attaché in der diplomatischen Abteilung der Präsidentschaft der Republik, dass diese neue Forderung von Frankreich, Irland, Estland, Vietnam, St. Vincent und den Grenadinen sowie dem Vereinigten Königreich unterstützt wird. Für den heutigen Sonntag ist eine Sitzung des UNO-Sicherheitsrates geplant.

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